Sport

Warum Frauenfußball eine emanzipatorische Erfolgsgeschichte ist – eigentlich

Frauen haben sich ihren Platz auf dem Platz erkämpft. Und das gegen beträchtliche Widerstände. Das hat auch deshalb eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung, weil die gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs weit über das rein Sportliche hinausgeht. Sport ist Teilhabe am öffentlichen Leben und diese ist für Frauen leider noch nicht überall auf der Welt eine Selbstverständlichkeit. Insbesondere sogenannte „Männersportarten“ stellen besondere Bastionen des Patriarchats dar. Wenn diese aber durchlässiger für Frauen werden, dann wandeln sich auch gesamtgesellschaftlich Geschlechtervorstellungen – oder werden zumindest durchlässiger.

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Stell dir vor es läuft eine Weltmeisterschaft und keiner merkt`s

Es ist der 20. Juni 2015. In meinem Kalender steht um 22 Uhr dick eingetragen „WM-Viertelfinale Deutschland-Schweden“. Wer sich jemals schon mit Frauenfußball beschäftigt hat weiß, das ist ein absolutes Topspiel. Doch wo kann man das Spiel gucken, wenn man vorher noch die „Extraschicht“ genießen will. Naja denke ich, dieses Kulturevent findet ja immerhin im Ruhrgebiet statt, da werden ja wohl so einige Fußballkneipen das Spiel zeigen.
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Frauen und Fußball

Zwischen Emanzipation und Sexismus

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist in vollem Gange. Die WM in Brasilien ist nicht nur ein sportliches Großereignis, sie ist auch ein weltumspannendes Medienereignis. Männerfußball ist mittlerweile ein globales Kulturgut. Dabei ist Fußball bis heute eine explizit männliche Kultur. Auch heute verbinden sich mit dem Fußballsport bestimmte Männlichkeitsvorstellungen, die nicht nur Frauen als das „Andere“ markieren und ausgrenzen, sondern auch kaum Platz für andere Männlichkeiten, wie beispielsweise homosexuelle Männer lassen.

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