Solidarität

Solidarisch gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt

#metoo

#metoo stärkt die Solidarität zwischen Frauen, die Seite an Seite stehen und die männliche Übergriffe benennen. Das macht sie zu Verbündeten. Sie brechen Tabus, denn es ist schambesetzt und kostet viel Mut, über sexualisierte Gewalt und über persönliche Verletzungen zu berichten.

#metoo zeigt den Betroffenen: du bist nicht allein, sexuelle Belästigung und Diskriminierung sind keine Seltenheit und vor allem – sie sind nicht in Ordnung. Damit muss sich keine Frau abfinden.

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Die europäische Antwort auf Trumps Global Gag Rule: Solidarität mit Frauen weltweit

Wenn Trump Gelder für Familienplanung und Schwangerschaftsabbrüche streicht, muss Europa erst recht einstehen für Frauenrechte und selbstbestimmte Sexualität.

Donald Trump unterzeichnete am 23. Januar ein Dekret, das die 1984 erstmals erlassene „Global Gag Rule“ wieder in Kraft setzt.  Mit der Global Gag Rule streichen die USA die finanziellen Mittel für alle Nichtregierungsorganisationen, die Informationen und Dienstleistungen zu Schwangerschaftsabbrüchen anbieten oder sich befürwortend dazu äußern. Diese Anweisung wurde erstmals von Ronald Reagan in Kraft gesetzt und seitdem von den demokratischen Präsidenten aufgehoben und von den republikanischen wieder eingesetzt.

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Feministisches Kampfjahr 2017 – Jetzt erst recht

2016 war hart. Sehr hart. Wir alle haben durchgeatmet, als es endlich zu Ende ging. Und jetzt ist 2017. Wir müssen darum kämpfen, dass es wieder besser wird.

Brexit, Trump, Wahlerfolge der AfD, Krieg in Syrien, Umbrüche in der Türkei, tausende Tote an den europäischen Außengrenzen: Wir blicken auf ein Jahr zurück, das uns geprägt hat. Politisch und menschlich.

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Das Bonner Frauenmuseum muss bleiben

„Frauenpower für die neue Zeit“ war 2009 meine erste Veranstaltung im Bundestagswahlkampf im Frauenmuseum. Ein passender Ort, um über Feminismus und die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu diskutieren. Dieses Museum erzählt Geschichte aus einer weiblichen Sicht, es vernetzt, bietet eine Plattform und informiert. Nun steht das Frauenmuseum absehbar vor dem Aus. Das müssen wir verhindern.

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Vor 25 Jahren habe ich abgetrieben

Bericht über einen Schwangerschaftsabbruch

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Es geht auch darum Glück zu schenken, nicht einfach nur Leben, findet unsere anonyme Gastautorin.

 

Ich hatte gerade mein Studium abgebrochen und eine körperbetonte Ausbildung angefangen. Ich wollte endlich auf eigenen Füßen stehen, selber Geld verdienen. Und plötzlich schwanger, das geht ja alles gar nicht zusammen. Mist, dachte ich, du hast einen Fehler gemacht. Bis mein damaliger Freund meinte: Nein, wir! Zwar liebte ich ihn – nicht nur für diese Aussage -, konnte ihn mir aber nicht als Vater vorstellen, da er einfach unzuverlässig war. Ich selbst wusste, dass ich Kinder liebe und selbst mal welche haben wollte – aber nicht jetzt. Schwanger sein fühlte sich damals einfach falsch an.

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