Sexismus

3 Fragen an Terry Reintke

Person of the Year 2017 mit der #MeToo Kampagne

Anfang der Woche kürte das Time Magazine die Protagonist*innen hinter der #MeToo Kampagne zur diesjährigen Person of the Year. Mit dabei ist auch unsere vielfache Gastautorin Terry Reintke. Herzlichen Glückwunsch!

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Solidarisch gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt

#metoo

#metoo stärkt die Solidarität zwischen Frauen, die Seite an Seite stehen und die männliche Übergriffe benennen. Das macht sie zu Verbündeten. Sie brechen Tabus, denn es ist schambesetzt und kostet viel Mut, über sexualisierte Gewalt und über persönliche Verletzungen zu berichten.

#metoo zeigt den Betroffenen: du bist nicht allein, sexuelle Belästigung und Diskriminierung sind keine Seltenheit und vor allem – sie sind nicht in Ordnung. Damit muss sich keine Frau abfinden.

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Kein Schritt vor, viele Schritte zurück

31 % der neuen Abgeordneten sind Frauen. Damit werden im nächsten Bundestag mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen sitzen. Diese Zahl ist ein harter Schlag für alle, die in den letzten Jahren für Gleichberechtigung gekämpft haben, und hoffentlich ein Weckruf für die, die dachten Frauen wären bereits vollkommen gleichgestellt. 31 % das ist ein klarer Rückschritt. So gering war der Frauenanteil das letzte Mal 1998, also vor 19 Jahren. Dieses Ergebnis ist nicht einfach nur ein Zufall, sondern Ausdruck eines gesamtgesellschaftlichen Rechtsrucks, der an der Wahlurne mehr als deutlich wurde.

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Wenig Spaß und schlechte Unterhaltung

Unterhaltung. Wenn es dabei um den Genuss von Film und Fernsehen geht, ist das mit der Unterhaltung für Feminist*innen gar nicht so einfach. Das Warum wurde letzte Woche von einer neuen Studie der Universität Rostock in kalten Zahlen auf den Punkt gebracht: Im deutschen Film und Fernsehen sind zentrale Figuren und Hauptrollen doppelt so häufig männlich – auf jede Frau kommen zwei Männer.

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Die Pille als Lifestyle-Produkt. Ernsthaft?

Abbey Lossing pattern pills pill GIF

via giphy

Reine Haut und schöne Haare – was nach einem Versprechen der Werbebranche klingt, dient regelmäßig als Argument für Gynäkolog*innen, hormonelle Verhütung zu verschreiben. Die Mehrheit insbesondere junger Frauen greift auf die Pille zurück. Sie gilt als besonders sicher und einfach zu handhaben, der sogenannte Zyklus (ein richtiger Zyklus findet ja gar nicht mehr statt, sondern wird dem Körper nur noch vorgetäuscht) werde regelmäßiger, die Menstruation weniger stark und eventuelle Schmerzen nähmen ab. Außerdem wird mit der Aussicht auf anwachsende Brüste, weniger Akne und Körperbehaarung gelockt. Was von Pharmaindustrie und Gynäkolog*innen als All-in-one-Lifestyle-Produkt angepriesen wird, dient bei näherer Betrachtung vor allem der Abwertung der Körper von Frauen*. Was einst als Durchbruch zur sexuellen Selbstbestimmung von Frauen* gefeiert wurde, dient heute dem Zwang zur Selbstoptimierung entlang sexistischer Leitbilder sowie der Entfremdung vom eigenen Körper.

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Juckt´s eigentlich wen?

Antonio Tajani ist seit gestern der Präsident des Europäischen Parlaments.

Zusammen mit Rechtsextremen und fundamentalistischen Christ*innen hat der italienische Konservative einen Aufruf unterstützt, der sich gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht und jede Familienform außerhalb der bürgerlichen heterosexuellen Kernfamilie ausspricht.

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