Sexismus

Die Pille als Lifestyle-Produkt. Ernsthaft?

Abbey Lossing pattern pills pill GIF

via giphy

Reine Haut und schöne Haare – was nach einem Versprechen der Werbebranche klingt, dient regelmäßig als Argument für Gynäkolog*innen, hormonelle Verhütung zu verschreiben. Die Mehrheit insbesondere junger Frauen greift auf die Pille zurück. Sie gilt als besonders sicher und einfach zu handhaben, der sogenannte Zyklus (ein richtiger Zyklus findet ja gar nicht mehr statt, sondern wird dem Körper nur noch vorgetäuscht) werde regelmäßiger, die Menstruation weniger stark und eventuelle Schmerzen nähmen ab. Außerdem wird mit der Aussicht auf anwachsende Brüste, weniger Akne und Körperbehaarung gelockt. Was von Pharmaindustrie und Gynäkolog*innen als All-in-one-Lifestyle-Produkt angepriesen wird, dient bei näherer Betrachtung vor allem der Abwertung der Körper von Frauen*. Was einst als Durchbruch zur sexuellen Selbstbestimmung von Frauen* gefeiert wurde, dient heute dem Zwang zur Selbstoptimierung entlang sexistischer Leitbilder sowie der Entfremdung vom eigenen Körper.

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Juckt´s eigentlich wen?

Antonio Tajani ist seit gestern der Präsident des Europäischen Parlaments.

Zusammen mit Rechtsextremen und fundamentalistischen Christ*innen hat der italienische Konservative einen Aufruf unterstützt, der sich gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht und jede Familienform außerhalb der bürgerlichen heterosexuellen Kernfamilie ausspricht.

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Das Imperium schlägt zurück: Eine Hommage

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump ist es einmal mehr dunkler geworden. Dunkler im Kampf für gleiche Rechte und eine offene Gesellschaft. Dunkler für uns alle, die wir dachten, dass wir doch eigentlich auf einem guten Weg sind (auch wenn es uns viel zu langsam geht). Der Backlash hat am 9. November noch mal an Durchschlagkraft gewonnen. Trump und seine Armee der alten weißen Männer steht bereit das Patriachat zu verteidigen. Aber: Wir werden uns nicht unterkriegen lassen. Wir werden nicht in eine Schockstarre verfallen. Denn eins haben uns die polnischen Frauen dieses Jahr gezeigt: Es lohnt sich zu kämpfen! Deshalb gerade jetzt eine Hommage an die Polnischen Frauen:

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There is no sex in sexistisch!

Bundesjustizminister Maas macht einen Vorstoß gegen geschlechterdiskriminierende Werbung. Und schon sind die Retter(*innen) der Freiheit auf ihren Barrikaden. Von der FPD kommt was mit Nannystaat und Spießigkeit, die rechten Hetzer im Netz toben sich per Photoshop mit Burka- und Verschleierungsbildern aus. Dass die Werbebranche das Problem von sexistischer und objektivierender Werbung nicht sieht, war ja bereits bekannt.

 

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Grapschen, tatschen und fummeln – müssen Frauen sexuelle Belästigung hinnehmen?

Es kommt immer wieder vor: Frauen werden angefasst, getätschelt, gestreichelt  – auf Festen, auf der Rolltreppe, im Aufzug, in der U-Bahn, im Gedränge des Alltags…..Scheinbar versehentlich, nebenbei, offenbar eine Sache, die anscheinend wenig aufsehenerregend ist oder zu sein hat? Strafbar ist dies alles nach geltender Rechtslage nämlich meistens nicht. Nur am Arbeitsplatz hat der Übergriffige mit Sanktionen zu rechnen, es droht die Abmahnung, im Wiederholungsfall die Kündigung. Das Arbeitsrecht bietet hier einen Schutz, während das Strafrecht schweigt.

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Feierfreudige Emanzen

Karneval 2016: Edition nach #Kölnhbf

Karneval Köln 2016, Foto: Judith Hasselmann

Foto: Judith Hasselmann

Mir losse uns nit dran fummele

Vor Karneval treibt die Karnevalistin ja immer sehr viele Fragen um. Das zentrale Problem stellt dabei die Kostümfrage dar. Die gut vorbereiteten Jecken treffen sich um den 11.11. des Vorjahres herum und machen sich kollektiv Gedanken über ihre geplante Verwandlung an den tollen Tagen. Aber es soll Frauen geben, die sich ganz alleine über angemessene Kostümierung Gedanken machen müssen.

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