Grüne Frauenpolitik

Feministisch in die Zukunft

Am Wochenede beginnen Bündnis 90/Die Grünen auf dem Startkonvent ein neues Grundsatzprogramm zu entwickeln. Das letzte wurde nämlich bereits 2002 verabschiedet und wird in den nächsten 1 1/2 Jahren erneuert. Gesine Agena, Katja Dörner, Ulle Schauws und Ricarda Lang machen mit bei dieser Erneuerung und schreiben, welche feministischen Fragen in diesen Prozess einfließen müssen. Viele tolle grüne Feminist*innen unterstützen sie dabei.

Feministische Fragestellungen im Grundsatzprogramm-Prozess

Feminismus ist ein zentraler Grundsatz von uns Grünen; eine unserer wichtigsten Wurzeln ist die Frauenbewegung. Wir haben als erste die Machtfrage auch innerhalb unserer Partei gestellt und setzen in unseren Strukturen konsequent Geschlechtergerechtigkeit um. Viele Frauen wählen uns wegen unserer Frauen- und Gleichstellungspolitik, die für uns auch selbst eine identitätsstiftende Wirkung hat. Diese Säule unserer Partei wollen wir stärken. Denn wir sind im Feminismus verwurzelt, wir verteidigen frauenpolitische Errungenschaften gerade in Zeiten, in denen antifeministische Parolen lauter werden. Wir gehen feministisch in die Zukunft. Das ist für uns Grundlage einer solidarischen Gesellschaft.

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Plädoyer für eine mutige Reform des Ehegattensplittings

5 Thesen, warum wir auf die Tube drücken müssen und eine Abschaffung des Splittings nur für Neu-Ehen nicht reicht

Seit es die Grünen gibt, fordern wir die Abschaffung des Ehegatten-Splittings. Noch immer diskutieren wir über den Weg – weg von einer Subventionierung des Trauscheins, hin zur Förderung von Kindern und Familien, unabhängig von der „Form“, in der die Eltern zusammen leben. Auch wenn bis dato alle Reformbemühungen nicht gefruchtet haben, sollten gerade wir Grünen nicht diejenigen sein, die den Kopf in den Sand stecken. Im Gegenteil: Wir sollten mutig voran gehen.

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Frauen verdienen mehr!

Am vergangenen Freitag brachte Beate Müller-Gemmeke einen Antrag zu Entgeltgleichheit in den Bundestag ein. Warum sie sich in der aktuellen Debatte für ein Gesetz stark macht, hat sie für uns aufgeschrieben.

Manchmal passiert es in der Mittagspause. Dann schwatzt man über dies oder jenes und zufällig kommt die Sprache aufs Gehalt. Erst unlängst passierte das einer jungen Frau aus meinem Wahlkreis, mit der ich mich länger unterhalten habe. Bei dieser Gelegenheit – also in der Mittagspause – fand sie heraus, dass ihr Kollege mehr verdient als sie. Beide hatten fast zeitgleich in einer Werbeagentur als Berater und Beraterin angefangen, sie waren ähnlich alt und hatten vergleichbare Berufserfahrungen. Dennoch verdient sie weniger – weil sie eine Frau ist.

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Das Betreuungsgeld ist verfassungswidrig

Ab in die Geschichtsbücher damit!

Familien, die Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr betreuen, erhalten das Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro im Monat unabhängig von ihrem Einkommen. Dafür dürfen sie keine öffentlich geförderten Angebote wie Kitas in Anspruch nehmen. Hamburg hatte gegen die Regelung geklagt – mit Erfolg!

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Ein Jahr Grün ist Lila

Grün ist Lila ist nun schon ein Jahr alt! Hurraaa!

Wir freuen uns sehr, dass wir mit vielen Themen und tollen Bloggerinnen und Bloggern auf ein Jahr Grün ist Lila zurückschauen können: Das sind die Themen, die uns bewegen!

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Frauen im Kulturbetrieb – wir brauchen Chancengleichheit

Aktuell ist das Thema „Gleichstellung von Frauen im Filmbereich“ durch die Berichterstattung rund um die ‘Berlinale’ in aller Munde. Aber die Frage ist doch: was bleibt, wenn am 15. Feburar das internationale Filmfestival zu Ende ist? Was wird aus den vollmundigen Lippenbekenntnissen von Minister*innen im Rampenlicht? Und warum redet eigentlich niemand über die Ungleichbehandlung von Frauen in den vielen anderen Kulturbranchen?

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