Gleichstellung

Die Hälfte der Macht – auch den Mädchen

Zum Dritten Internationalen Mädchentag am 11. Oktober 2014

Mädchen sind anders – Jungs auch? Zumindest werden Mädchen bis heute weltweit benachteiligt. Seit 2012 gibt es deshalb den internationalen Mädchentag der Vereinten Nationen. Man hat erkannt, dass explizite Mädchenpolitik ein wichtiger Baustein ist, um die Milleniumsziele und eine weltweite Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen zu erreichen. Allem voran ist Bildungspolitik gleich Mädchenpolitik, denn in vielen Ländern dieser Welt ist die Alphabetisierungsrate von Frauen und Mädchen wesentlich geringer, als die von Männern. Frauen gehen kürzer zur Schule und leisten in viel höherem Maße ab dem Kindesalter unentgeltliche Care-Arbeit. Die Folge sind eine schlechtere wirtschaftliche Stellung und das Fehlen von Wissen und Ressourcen für Empowerment.

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Still lovin’ a world without Ehegattensplitting

Liebe Leser_innen,

uns hat das Papier “Still lovin’ a world without Ehegattensplitting” erreicht, das wir hier gerne veröffentlichen 🙂

Enjoy, das Team von Grün ist lila!

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Wortwechsel #4

Liebe Gesine, liebe Mareike!

Also wenn mich Günther Jauch fragen würde ob ich Feministin bin, wäre die Antwort “Aber ja doch, was könnte ich sonst sein?”

Feminismus ist für mich eine Bürgerrechtsbewegung mit dem Ziel, politische, rechtliche und strukturelle Benachteiligungen von Frauen gegenüber Männern abzubauen bzw. abzuschaffen. Ausgehend vom Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes sehen wir doch, dass die Bedingungen für Frauen und Männer in dieser Gesellschaft eben nicht gleich sind. Die gesellschaftliche Erwartung und Konvention geht teilweise immer noch von der Alleinverdiener-Ehe aus. Davon dass Frauen Kinder kriegen und Männer Karriere machen.

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Der Präsident, die Kommissarin und ich

Frauen in der Politik sind massiv unterrepräsentiert – das ist leider nichts Neues und auf europäischer Ebene auch nicht besser als anderswo. Im Parlament werden nur 37% der Plätze von Frauen eingenommen (immerhin besser als die 31% vorher). Weiter oben wird die Luft noch dünner. Unter den europäischen SpitzenkandidatInnen der größeren Parteien gab es nur eine Frau. Und auch beim Geschachere um die Kommissionsbesetzung spielen Frauen nur eine untergeordnete Rolle. Klar ist: Neun Frauen sind zu wenig!

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Was mich müde macht

Als ich von diesem neuen Blog gelesen habe, grün und feministisch, da dachte ich: geil. Ich werde einen geistreichen, satirischen Text schreiben. Wütend und klug und humorvoll. Und ich werde erzählen von den kleinen Sexismen des Alltags, die ich mithilfe meines scharfen Verstandes tagein, tagaus als solche entlarve.
Stark werde ich mich fühlen und frei.
Aber dann gibt es so Wochen, da scheinen sie sich zu häufen diese kleinen Sexismen zu einer Art Gesamteindruck.
Und dann bin ich manchmal zu müde, um humorvoll und wütend zu sein.

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Mythos „Geschlechtsneutralität“

EU-Förderung muss mindestens zur Hälfte bei Frauen ankommen!

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte auf Landes- und Kommunalebene haben einen wichtigen Job: Sie dürfen nicht länger die Geschlechterneutralität von EU-Wirtschaftsförderung akzeptieren. Die Verteilung öffentlicher Gelder verlief noch nie geschlechterneutral. Doch leider scheinen nur wenige EU-Mitgliedstaaten Gender Mainstreaming als Grundsatz der Europäischen Strukturfonds ernst zu nehmen. Auch die Europäische Kommission nutzt ihre Kontrollmöglichkeiten kaum und akzeptiert stillschweigend beim letzten Siebenjahres-Programm 2007-2013, dass in Deutschland die meisten Bundesländer Gender Mainstreaming als “automatisch wirkend” definieren und auf spezifische Maßnahmen zur Überwindung der Benachteiligung von Frauen verzichteten. Doch die Annahme des automatischen Wirkens ist durch keinerlei Genderanalyse gestützt!

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