Gleichstellung

Das Betreuungsgeld ist verfassungswidrig

Ab in die Geschichtsbücher damit!

Familien, die Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr betreuen, erhalten das Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro im Monat unabhängig von ihrem Einkommen. Dafür dürfen sie keine öffentlich geförderten Angebote wie Kitas in Anspruch nehmen. Hamburg hatte gegen die Regelung geklagt – mit Erfolg!

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Feminismus? Sexismus? Toleranz? – Unsere Lieblingsvideos

Debatten über Gleichstellung haben Hochkonjunktur! Gleichstellung von Männern und Frauen, von Homosexuellen, Bisexuellen und Heterosexuellen, von Cisgender und Transgendermenschen. Laurie Penny tourt durch Deutschland, die Irinnen und Iren öffnen per Referendum die Ehe und in zahlreichen Städten (es sollten noch viel, viel mehr werden) tauchen kunterbunte CSD Paraden die Straßen in Regenbogenfarben.

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Ein Jahr Grün ist Lila

Grün ist Lila ist nun schon ein Jahr alt! Hurraaa!

Wir freuen uns sehr, dass wir mit vielen Themen und tollen Bloggerinnen und Bloggern auf ein Jahr Grün ist Lila zurückschauen können: Das sind die Themen, die uns bewegen!

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5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

Der Papst hat eine Öko-Enzyklika veröffentlicht, in der er sich für Klimaschutz ausspricht. Auf der Website der Grünen wird dazu kommentiert:„5 Gründe, warum der Papst ein Grüner ist“ und sein Einsatz für Klimaschutz hervor gehoben.1 Sich nur die Klimarosinen rauspicken und den Rest unerwähnt lassen, geht nicht! Der Papst ist kein Grüner, egal ob er Klimawandel, Fischsterben und Ausbeutung von Textilarbeiter*innen kritisiert.

5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

1. Der Papst ist gegen körperliche Selbstbestimmung. Schwangerschaftsabbrüche, egal unter welchen Umständen, sind für den Vatikan ein No-Go. In der Enzyklika heißt es, Schwangerschaftsabbrüche seien nicht mit Umweltschutz vereinbar (ja, wirklich!).

Marsch für das Leben 2013, Berlin, CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

Abtreibungsverbote töten Schwangere. CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

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This is a man’s world? Was bringt die G7 den Frauen?

Wenn sich am Wochenende im bayerischen Elmau die Staatschefs der G7 treffen, kommt es am Ende wieder zum Gruppenbild mit Dame. Angela Merkel hat die Stärkung von Frauen und Mädchen auf die Agenda gesetzt. Aber inwieweit die Möchtegern-Weltregierung trotz eigenem Frauenmangel und über schöne Worte hinaus wirklich etwas für mehr Gleichberechtigung verändern will, ist doch sehr fraglich.

Die Regierungschefs der G7-Staaten treffen sich am Wochenende in Elmau, um die drängendsten globalen Probleme zu erörtern. Unter anderem wollen sie die Armut verringern, das Klima retten, die Weltmeere reinigen und die Krisenherde der Erde einhegen. Ein straffes Programm für ein einziges Wochenende. Die Frage ist nur, ob über das Benennen der Herausforderungen hinaus die Bereitschaft besteht, wirklich etwas zu verändern?

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Männer, die auf Frauenwürde pfeifen

Gestern war es mal wieder soweit. Das Wetter war großartig, ich radelte gerade von der Arbeit nach Hause und genoss den lauen Fahrtwind. Ich freute mich, dass der Sommer langsam kommt, während ich an einer Gruppe Männer vorbei fuhr. Als sie mich bemerkten, bekam ich sofort dieses Gefühl. Es ist ein Gefühl, das ich eigentlich schon kenne seitdem ich ein junges Mädchen bin. Ein Gefühl, das mich immer wieder beschleicht, wenn ich an Gruppen aus Männern vorbei gehe, laufe oder fahre. Das Gefühl wird ausgelöst durch eine ganz bestimmte Art und Weise der Männer, mich zu mustern, mich einzuschätzen und zu bewerten. Meist dauert es dann nur Sekunden und der erste traut sich: es folgt ein Pfiff oder, etwas seltener, dessen ultimative Steigerung: ein Ruf, der fast immer mit einem „Hey Süße/Baby/Kleine…“ beginnt.

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