Gleichstellung

Ein Jahr Grün ist Lila

Grün ist Lila ist nun schon ein Jahr alt! Hurraaa!

Wir freuen uns sehr, dass wir mit vielen Themen und tollen Bloggerinnen und Bloggern auf ein Jahr Grün ist Lila zurückschauen können: Das sind die Themen, die uns bewegen!

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5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

Der Papst hat eine Öko-Enzyklika veröffentlicht, in der er sich für Klimaschutz ausspricht. Auf der Website der Grünen wird dazu kommentiert:„5 Gründe, warum der Papst ein Grüner ist“ und sein Einsatz für Klimaschutz hervor gehoben.1 Sich nur die Klimarosinen rauspicken und den Rest unerwähnt lassen, geht nicht! Der Papst ist kein Grüner, egal ob er Klimawandel, Fischsterben und Ausbeutung von Textilarbeiter*innen kritisiert.

5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

1. Der Papst ist gegen körperliche Selbstbestimmung. Schwangerschaftsabbrüche, egal unter welchen Umständen, sind für den Vatikan ein No-Go. In der Enzyklika heißt es, Schwangerschaftsabbrüche seien nicht mit Umweltschutz vereinbar (ja, wirklich!).

Marsch für das Leben 2013, Berlin, CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

Abtreibungsverbote töten Schwangere. CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

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This is a man’s world? Was bringt die G7 den Frauen?

Wenn sich am Wochenende im bayerischen Elmau die Staatschefs der G7 treffen, kommt es am Ende wieder zum Gruppenbild mit Dame. Angela Merkel hat die Stärkung von Frauen und Mädchen auf die Agenda gesetzt. Aber inwieweit die Möchtegern-Weltregierung trotz eigenem Frauenmangel und über schöne Worte hinaus wirklich etwas für mehr Gleichberechtigung verändern will, ist doch sehr fraglich.

Die Regierungschefs der G7-Staaten treffen sich am Wochenende in Elmau, um die drängendsten globalen Probleme zu erörtern. Unter anderem wollen sie die Armut verringern, das Klima retten, die Weltmeere reinigen und die Krisenherde der Erde einhegen. Ein straffes Programm für ein einziges Wochenende. Die Frage ist nur, ob über das Benennen der Herausforderungen hinaus die Bereitschaft besteht, wirklich etwas zu verändern?

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Männer, die auf Frauenwürde pfeifen

Gestern war es mal wieder soweit. Das Wetter war großartig, ich radelte gerade von der Arbeit nach Hause und genoss den lauen Fahrtwind. Ich freute mich, dass der Sommer langsam kommt, während ich an einer Gruppe Männer vorbei fuhr. Als sie mich bemerkten, bekam ich sofort dieses Gefühl. Es ist ein Gefühl, das ich eigentlich schon kenne seitdem ich ein junges Mädchen bin. Ein Gefühl, das mich immer wieder beschleicht, wenn ich an Gruppen aus Männern vorbei gehe, laufe oder fahre. Das Gefühl wird ausgelöst durch eine ganz bestimmte Art und Weise der Männer, mich zu mustern, mich einzuschätzen und zu bewerten. Meist dauert es dann nur Sekunden und der erste traut sich: es folgt ein Pfiff oder, etwas seltener, dessen ultimative Steigerung: ein Ruf, der fast immer mit einem „Hey Süße/Baby/Kleine…“ beginnt.

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Mindestens 50% Frauen in allen grünen Landtagsfraktionen? Leider nicht überall!

„Die Hälfte der Macht den Frauen!“ – das fordern wir Grüne seit Gründung unserer Partei vor 35 Jahren. Besonders glaubwürdig sind und waren wir dabei stets, weil wir in der Partei vorleben, dass die Machtteilung funktioniert: dank quotierter Listen, dank Anwendung des Frauenstatutes bei der Besetzung von Gremien, dank der Doppelspitze. Doch gerade die quotierten Listen haben eine Tücke: sie gehen von einem Wahlrecht aus, bei dem die Abgeordneten streng nach Listenreihenfolge ins Parlament einziehen. Nicht auf jedes Wahlrecht trifft das aber zu. In Hamburg wurde gerade gewählt, in Bremen und Baden-Württemberg stehen in Kürze Wahlen an. Wie der Frauenanteil in den grünen Landtagsfraktionen danach jeweils aussieht, ist in diesen Ländern bislang leider vor allem Glückssache, denn die parteiinternen Instrumente zur Sicherstellung der Frauenquote greifen hier nicht!

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Gleichberechtigung: Ein haariges Thema

Erst vor kurzem bin ich wieder einmal bei einem Interview auf meine Haare angesprochen worden. Ob ich sie nicht doch lieber abschneiden lassen möchte. Warum sollen Männer denn keine langen Haare haben? Ernsthaft? Ist das immer noch ein Thema? Ja, leider. Auch für uns Männer.

Vielleicht kann ich daher ein bisschen erahnen, wie es ist auf Äußerlichkeiten (meine Haare) reduziert zu werden. Erst am Montag musste ich mir von Herrn Kubicki bei „Hart aber Fair“ wieder einen dummen Spruch anhören. Wie sich das für Frauen anfühlt, denen das permanent, abwertend und anzüglich passiert, kann ich natürlich nicht wissen. Dass es leider selbst nach drei großen und wichtigen Wellen der Frauenbewegung immer noch ein Thema ist, zeigen Umfragen: 55 Prozent der Frauen haben letztes Jahr angegeben, dass wir weiterhin in einer männlich dominierten Gesellschaft leben, in der Frauen immer wieder Erfahrungen mit Sexismus machen. Obwohl doch spätestens seit der #aufschrei-Debatte in der letzten männlichen Gehirnzelle endlich angekommen sein sollte, wie und wie oft Frauen im Alltag Sexismus ausgesetzt sind. Es ist wirklich frustrierend, dass wir zwei Jahre später dennoch nicht viel weiter sind. Wie Anne Wizorek am Montag erneut darlegen musste, wird erschreckenderweise dann auch noch versucht, den von Frauen erlebten Sexismus zu relativieren oder ihn gar als Kompliment umzudeuten.

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