Genderqueer

Intersex Awareness Day – Denn wir alle sind verschieden!

Heute, am 26. Oktober, ist der Intersex Awareness Day, oder Welttag der Intersexualität. Mareike hat einen Blick auf die Debatte geworfen und ein paar Gedanken aufgeschrieben.

Anfang des Jahres 2012 hat der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme zu Intersexualität veröffentlicht, darin heißt es, dass „der Grundsatz zu gelten hat, dass jeder Betroffene, sofern es um seine eigene Geschlechtlichkeit geht, sich in eigener Verantwortung zu entscheiden hat.“ Bis hierher war es ein langer Weg, der hauptsächlich von Betroffenenverbänden gegangen wurde. Auch in der Stellungnahme wird das Thema Intersexualität nach wie vor als medizines Thema behandelt, der Ethikrat geht aber darüber hinaus und behandelt auch Fragen nach vielfältigen Geschlechtsidenitäten. Und stellt durchaus die Selbstbestimmungsrechte der Betroffenen in den Vordergrund – ein Novum.

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XY ungelöst

Eine kleine Geschichte von der Doppel-X-Homolobby

Sex in dem keine Männer vorkommen, wird ja eher unterschätzt. Dabei haben ziemlich viele Frauen, Sex bei dem kein Mann stört. Also jedenfalls schon mal die geschätzten 10 Prozent der Lesben, die kein Problem mit dem bösen L-Wort haben und dann die, die Frauen lieben, aber es lieber irgendwie anders nennen, ohne das böse Wort. Und die, die finden, dass sie kein Etikett brauchen, dass ihre Persönlichkeit nicht auf ein Wort eingedampft werden kann und dass sie generell nicht nur auf Bettgeschichten reduziert werden wollen.

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Was hat der Hobbit in Idaho zu suchen?

Vielen Menschen ist mittlerweile klar, was Homofeindlichkeit ist und dass etwa „schwul“ ein inakzeptables, homofeindliches Schimpfwort ist. Was es aber mit Bi- und Transfeindlichkeit auf sich hat bzw. wie die spezifische Diskriminierungssituation von bi- und transsexuellen Menschen aussieht, ist vielen nicht bewusst. Was am 17. Mai 2004 als Tag gegen Homophobie startete, ist seit letztem Jahr zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie (kurz IDAHOBIT) geworden.

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Der stille Erfolg – Allein unter Frauen

Eine genderqueere Coming-Out Story: Teil 2

Über drei Jahre sind vergangen seit das Amtsgericht Köln positiv über meinen Antrag auf Namens- und Personenstandsänderung entschied. Wortwörtlich hieß es darin: „[Es] ist davon auszugehen, dass sich das Zugehörigeitsempfinden zum weiblichen Geschlecht mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr ändern wird.“ Ein Jahr später folgte eine geschlechtsangleichende Operation, die meine körperliche Realität dem anpassen sollte, was ich schon immer fühlte. Seitdem traue ich mich endlich im Bikini an den Strand, mich nackt im Spiegel anzuschauen und sexuelle Erfahrungen zu sammeln.

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Der stille Erfolg – Ich bin hier, wer noch?

Eine genderqueere Coming-Out Story: Teil 1

Liebe Frauen, ich bin eine von euch – und doch war mein Weg hier her ein ganz anderer.

Die Frage nach der eigenen Identität. Das war eine Frage, die in meinem Leben immer eine zentrale Rolle gespielt hat. In vielerlei Hinsicht war ich schon immer eine Träumerin, von Kindesbeinen an hat sich ein Teil meines Lebens immer im Kopf abgespielt, abgekoppelt von der Realität. Nach außen hin bin ich für viele meiner Mitmenschen eine Abenteurerin, vielleicht auch eine Weltenbummlerin, denn in letzter Zeit bin ich viel rumgekommen in Europa, obwohl ich den Rest meines Lebens immer im behüteten Rheinland verbracht habe und mich nie ganz traute, dieser vertrauten Welt den Rücken zu kehren.

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