Flucht

Abuse in refugee camps

Women unite to fight for newcomers rights!

Women unite to fight for newcomers rights!

 

Many women come alone to Deutschland to ask for protection. Most of these women left their home countries for different reasons. Some of the reasons are war, abuse in the sense of sexual abuse, neglect, exploitation and violence. Others are running away in search of freedom of expression and equality.

The number of newcomer women who experienced physical, psychological and emotional abuse is high.

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Besonders schutzbedürftige Geflüchtete in Berlin: Ein Interview mit Claudia da Silva

Es ist ein herrlicher Frühlingstag in Berlin und ich radle zum Marie-Schlei-Haus. Dort treffe ich mich mit Claudia da Silva, der Leiterin des „AWO Refugiums für besonders schutzbedürftige Geflüchtete“. Ich werde vom Vogelgezwitscher und den blühenden Blumen des kleinen Gartens empfangen. Noch viel mehr aber schaffen die Bewohner*innen sowie die Mitarbeiter*innen des Hauses eine Atmosphäre, in der sie mich derart herzlich aufnehmen, dass ich mich am Ende nur schweren Herzens verabschieden werden kann. Bei Kaffee und Erdbeeren, erzählt mir Claudia da Silva, die eben noch mit den Kindern des Hauses neue Blumen gepflanzt hat, vom Schicksal der Bewohner*innen, vom kleinen Glück im Alltag und vom täglichen Kampf mit der Bürokratie.

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Ein Menschenrecht: Sexuelle und reproduktive Gesundheit

Reproduktive Rechte von Geflüchteten und Sozialleistungsempfänger*innen stärken!

Jeder Mensch hat ein Recht auf Freiheit und Leben. Klar, dass dies ein zentrales Menschenrecht ist. Aber dass jeder Mensch auch das Recht auf ein erfülltes Sexualleben ohne Zwang und Gewalt, individuelle Familienplanung und den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten hat, ist eher wenigen Leuten bekannt. Das Menschenrecht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit ist bis heute nicht ausreichend verwirklicht. Immer im Dezember ist der Internationale Tag für Menschenrechte, aus diesem Anlass fragen wir: Wie steht es um die reproduktiven Rechten, insbesondere von Geflüchteten und Sozialleistungsempfänger*innen, in Deutschland und Europa? mehr lesen

Mit Regenbogenfahne an der Seite von Asylsuchenden

Lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender und intersexuelle (LSBTTI) Menschen wissen oft nur zu gut, wie furchtbar es sich anfühlt, wenn die eigene Individualität auf nur ein Merkmal reduziert wird. Unter der Regebogenfahne streiten viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven für eine bunte und vielfältige Gesellschaft, in der jeder Mensch ein glückliches Leben führen kann. Diese Vision verteidigen wir Tag für Tag gegenüber denjenigen, die am liebsten alles verbieten wollen, was nicht in ihr simples und enges Weltbild passt.

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Was passiert an der Grenze zu Kobane?

Eindrücke aus Suruc (21.11. – 25.11.2014).

Dies ist der Versuch, meine Eindrücke aus der türkisch-syrischen Grenzregion zusammenzufassen und Informationen zu teilen. Ich möchte damit daran erinnern, dass dort weiterhin Krieg geführt wird und dass wir uns mit dieser brutalen Realität auseinandersetzen müssen. Ich lebe und arbeite in Istanbul und bin vom 21.11. – 25.11.2014 in die Stadt Suruc gereist, um die Menschen vor Ort zu unterstützen.

Die Region lässt sich nur schwer als türkisch bezeichnen. Alltagssprache ist Kurdisch, die gewählte Partei mit großer Mehrheit die kurdische BDP. Bürgermeister_innen und Dorfverantwortliche in Suruc und vielen umliegenden Städten sind daher BDP Partei-Mitglieder. Wann immer ich mit den Menschen vor Ort in Kontakt komme ist eine der ersten Fragen, warum ich kein Kurdisch spreche. Ein direkter Hinweis darauf, dass ihre Identität eine andere ist, als jene, die durch die Politik der Türkischen Regierung durchzusetzen versucht wird.

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