Feminismus

Juckt´s eigentlich wen?

Antonio Tajani ist seit gestern der Präsident des Europäischen Parlaments.

Zusammen mit Rechtsextremen und fundamentalistischen Christ*innen hat der italienische Konservative einen Aufruf unterstützt, der sich gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht und jede Familienform außerhalb der bürgerlichen heterosexuellen Kernfamilie ausspricht.

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Das Imperium schlägt zurück: Eine Hommage

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump ist es einmal mehr dunkler geworden. Dunkler im Kampf für gleiche Rechte und eine offene Gesellschaft. Dunkler für uns alle, die wir dachten, dass wir doch eigentlich auf einem guten Weg sind (auch wenn es uns viel zu langsam geht). Der Backlash hat am 9. November noch mal an Durchschlagkraft gewonnen. Trump und seine Armee der alten weißen Männer steht bereit das Patriachat zu verteidigen. Aber: Wir werden uns nicht unterkriegen lassen. Wir werden nicht in eine Schockstarre verfallen. Denn eins haben uns die polnischen Frauen dieses Jahr gezeigt: Es lohnt sich zu kämpfen! Deshalb gerade jetzt eine Hommage an die Polnischen Frauen:

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Danke für nichts.



Lange habe ich mich, wie alle Frauen in meinem Umfeld, für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts engagiert. Wir waren auf Demos, haben uns in Debatten eingebracht, Reden gehalten, Texte geschrieben. Gestern war es endlich soweit. Endlich wurde das Sexualstrafrecht novelliert. Endlich wurde das langersehnte „nein heißt nein“ im Sexualstrafrecht festgeschrieben. Ein Erfolg mag man denken.
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„Nein heißt Nein“ wird endlich Gesetz

Heute hat der Bundestag die umfassende Reform des Sexualstrafrechts verabschiedet. Der Grundsatz „Nein heißt Nein“ wird im neu gefassten § 177 StGB endlich umgesetzt. Das bedeutet, dass ein für den Täter erkennbares „Nein“ – egal ob es verbal oder konkludent (durch schlüssiges Verhalten) vom Opfer zum Ausdruck gebracht wird – für eine Bestrafung ausreicht. Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung muss nicht mehr aktiv verteidigt werden. Jede nicht einvernehmliche sexuelle Handlung ist strafbar. Damit werden endlich gravierende Schutzlücken im bisherigen Sexualstrafrecht geschlossen und die Vorgaben der EU-Istanbul-Konvention umgesetzt. Das ist ein Meilenstein für Frauen im Kampf gegen sexualisierte Gewalt und für sexuelle Selbstbestimmung.

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Freundinnen und Freunde und Sternchen? Gendern nervt. Nicht.

Mein erstes Mal

Meine erste Begegnung mit Feminismus fand als kleines Kind in der Kirche statt. Meine katholischen Eltern haben mich jeden Sonntag dorthin, nunja, gezerrt. „Unsere“ Kirche war in den 90er Jahren eine der fortschrittlichsten der Stadt. Es gab dort keinen Kirchenchor sondern eine Kirchenband und eine sehr engagierte Frau, die vielleicht Pfarrerin geworden wäre, wenn das für Frauen in der katholischen Kirche möglich wäre. Sie wurde Religionslehrerin und engagiert sich bis heute in der Gemeinde. Diese und einige weitere Frauen bescherten mir die erste linguistisch-feministische Begegnung meines Lebens: Sie führten ein, dass die Gläubigen konsequent mit „Liebe Brüder und Schwestern“, mit „Ministrantinnen und Ministranten“ und „Sternsingerinnen und Sternsinger“ angesprochen wurden.

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Von #ausnahmslos lernen

Als Feministinnen, die bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Politik machen, möchten wir den Weltfrauentag zum Anlass nehmen, um uns in der aktuellen Diskussion “nach Silvester” zu Wort zu melden.

Wir sehen uns Grüne in Verantwortung, gegen die rassistische Instrumentalisierung der Debatte laut zu werden und für die richtigen politischen Konsequenzen zu streiten, die über Lippenbekenntnisse hinausgehen. Die langjährige frauenpolitische und feministische Arbeit unserer Partei hat dazu geführt, dass wir Glaubwürdigkeit und die richtigen Konzepte für ein angstfreies gemeinschaftliches Leben haben, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen.

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