EU

Juckt´s eigentlich wen?

Antonio Tajani ist seit gestern der Präsident des Europäischen Parlaments.

Zusammen mit Rechtsextremen und fundamentalistischen Christ*innen hat der italienische Konservative einen Aufruf unterstützt, der sich gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht und jede Familienform außerhalb der bürgerlichen heterosexuellen Kernfamilie ausspricht.

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Empowering women in the digital age

Was muss passieren, damit das Internet ein inklusiver, offener und feministischer Ort wird?

Die Digitale Revolution hat verändert wie wir kommunizieren, arbeiten und unsere Freizeit gestalten. Geht es allerdings um Gleichberechtigung und Inklusion, erweist sich das Internet als Spiegel einer patriarchalen Gesellschaft: Hass gegen Feminist*innen, Ausgrenzung von Menschen, die anders aussehen, anders lieben oder leben wollen. Das gilt es zu verändern. Mit feministischem Aktivismus. Strukturell. Durch politische Maßnahmen. Mein Bericht im Europäischen Parlament “Empowering women in the digital age” kann dazu einen Beitrag leisten.

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Geiler Scheiß, den die EU für Feminismus macht

9.Mai: Heute ist Europatag. Zwischen Porto, Sofia und Tallin feiern wir den damals recht revolutionären Plan Schumans von einem vereinten Europa. Oftmals sind diese Festivitäten ganz schön schwerfällig, altbacken und viel zu staatstragend. Dabei steckt da ganz schön Musik drin in dieser Europäischen Union. Hier der Europatag aus feministischer Sicht – wie wir finden: voll der geile Scheiß!

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Pauschales Blutspendeverbot gehört abgeschafft!

Gestern hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass die momentane Praxis des pauschalen Blutspendeverbots für Männer, die Sex mit Männern haben, reformbedürftig ist. Gegen den Ausschluss dieser Gruppe hat sich das EuGH allerdings nicht ausgesprochen. Jens Christoph Parker erklärt, warum das generelle Verbot abgeschafft gehört und es stattdessen auf eine individuelle Risikoeinschätzung ankommen sollte. mehr lesen

Keinen Fußbreit den Revisionist*innen

Wir haben diese Woche im Europäischen Parlament den Bericht zur Gleichstellung der Geschlechter, den sogenannten Tarabella-Bericht (nach dem Berichterstatter Marc Tarabella), abgestimmt.

In dem Bericht geht es um die Gleichstellung der Geschlechter, um gerechte Bezahlung und Anti-Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, um die Repräsentation von Frauen in Führungsgremien, um die Aufteilung von reproduktiver Arbeit und sexuelle und reproduktive Rechte. Die hetzerische Mailflut, die die Email-Postfächer der Europaabgeordneten füllte, hat mit diesem Bericht eigentlich nichts und am Ende leider doch wieder sehr viel zu tun.

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Tausend Kreuze in die Spree – Warum wir die AfD nicht als “eurokritisch” verharmlosen sollten

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung - Demo-Poster 2014

Poster Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung für Kundgebung 2014

Bei dem sogenannten ‚Marsch für das Leben‘ [früher ‘1000 Kreuze für das Leben’] in Berlin demonstrieren jährlich immer mehr Menschen für ein Abtreibungsverbot und gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Es sind vor allem evangelikale Gruppen, die die Demonstration organisieren und bewerben [mehr zu den Evangelikalen und ihrem wachsenden Einfluss zeigt eine ARD-Doku, nach deren Ausstrahlung der Sender mit einem Shit-Storm überzogen wurde]. Unterstützt werden sie dabei von ganz oben – und damit ist keine überirdische Macht gemeint, sondern die Grußworte der letzten Jahre von Bundesminister*innen und anderen Unionspolitiker*innen sowie Kirchenoberen. Dieser Marsch für Intoleranz hat beispielsweise auch 2010 organisatorische Unterstützung der Katholischen Kirche in Berlin erhalten. mehr lesen

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