Elternschaft

Das Betreuungsgeld ist verfassungswidrig

Ab in die Geschichtsbücher damit!

Familien, die Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr betreuen, erhalten das Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro im Monat unabhängig von ihrem Einkommen. Dafür dürfen sie keine öffentlich geförderten Angebote wie Kitas in Anspruch nehmen. Hamburg hatte gegen die Regelung geklagt – mit Erfolg!

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Vatersein – der schönste Wahnsinn  der Welt!

Ich will mit dem Ärgerlichen anfangen, damit das schnell erledigt ist. Denn es spielt eine so kleine Rolle im Alltag, weil Vatersein das größte, und für mich auch das überraschendste Geschenk im Leben ist. Und das trotz aller Veränderungen und im Moment vor allem Verzicht, z.b. auf die liebsten Hobbies wie Schlafen, Faulsein, Nichtstun, aber auch Kino, Fernreisen, Bergwandern, Radtouren. Noch ärgerlicher als früher sind die vielen gedankenlosen Radfahrer, von denen Louis wahrscheinlich zwangsläufig irgendwann auf dem Gehweg überfahren wird. Ärgerlich sind auch die Menschen in der U-Bahn,  die nie von alleine an der Treppe mit anpacken und nie einen Platz in der U-Bahn anbieten, damit ich Louis weiter vorlesen und füttern kann.

Vatersein als schwuler Mann mit fünfzig heißt aber vor allem: Ich habe mich vor langer Zeit für ein Leben ohne eigene Kinder entschieden und habe diesen Preis bewußt in Kauf genommen, um mein Leben mit meinem geliebten Mann zu verbringen. Und dann klingelt das große Glück an der Tür und teilt freudig mit, dass ich nun doch alles haben darf was ich will. Wow!

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Baby-Hotline statt Hebamme – Zwang zur Klinikgeburt?

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Hebammenversorgung und die Thematik Versicherung und Vergütung, lassen mich als junge Mutter wütend und verzweifelt werden.

Nun geben AOK-Mitarbeiterinnen zu, dass Hebammen quasi abgeschafft werden sollen und preisen gleichzeitig eine 24h-Baby-Hotline an. Diese Baby-Hotline ist bestimmt kompetent genug, um zu zeigen, wie das Kind richtig angelegt wird, kann die Nabelheilung und Geburtsverletzungen der Mutter kontrollieren, tröstet bei Babyblues und hat ein offenes Ohr für Familien, die sich in ihre neue Rolle als Eltern und Familie erst einleben müssen. Nein, eine Baby-Hotline wird niemals kompetente und erfahrene Hebammen ersetzen können!

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Die Privilegien der Ehe am Beispiel der Adoption

Im Februar 2013 hat das Bundesverfassungsgericht deutlich gemacht, dass ein Verbot der Sukzessivadoption für Menschen in eingetragenen Lebenspartner*innenschaften verfassungswidrig ist. Seit Juni 2014 dürfen nun auch Lebenspartner*innen das bereits von der*dem Partner*in adoptierte Kind adoptieren.1 Weiterhin ist es ihnen jedoch nicht erlaubt sich gemeinsam für eine Adoption zu bewerben und ein Kind zu adoptieren (Fremdadoption) (Queer.de 2014).

In Deutschland wurde die Ausweitung des Adoptionsrechts immer wieder gefordert und viel diskutiert. Doch die Gegner*innen wollen die traditionelle Ehe und Vater-Mutter-Kind-Familie verteidigen. Auch die Demonstrationen gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg wurden und werden vielfach zum Anlass genommen gegen Regenbogenfamilien zu hetzen.

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Netzfundstücke des Monats Juli

Was hat die uns diesen Monat erfreut, begeistert, genervt? Welches Video hat uns zum Lachen gebracht, welcher Text zum nachdenken?

Charlotte / @MissCharlez macht hier die feministische Netzfundstück-Sammlung: Herzensvideos, -texte, -bilder & -gifs, je monatsweise. Außerdem schreibt und spricht sie Dinge in dieses Internet zu Netzpolitik, Antifaschismus, Robotern, Feminismus und Nerdculture. Sie macht Politikkram im Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin und würde gerne mehr podcasten und öfter mit Robotern spielen.
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