Alter

Altersarmut hat viele Ursachen

Rentenreform von 2001 verstärkt Altersarmut

Schon heute beziehen eine halbe Million Menschen Grundsicherung im Alter. Aktuell hört mensch allseits: Die Altersarmut wird bald noch weiter zunehmen. Doch das ist nicht vom Himmel gefallen. Mit der Rentenreform von 2001 wurden die Weichen dafür gestellt, dass die Altersarmut bald noch weiter ansteigen wird.

mehr lesen

Die Hälfte der Macht – auch den Mädchen

Zum Dritten Internationalen Mädchentag am 11. Oktober 2014

Mädchen sind anders – Jungs auch? Zumindest werden Mädchen bis heute weltweit benachteiligt. Seit 2012 gibt es deshalb den internationalen Mädchentag der Vereinten Nationen. Man hat erkannt, dass explizite Mädchenpolitik ein wichtiger Baustein ist, um die Milleniumsziele und eine weltweite Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen zu erreichen. Allem voran ist Bildungspolitik gleich Mädchenpolitik, denn in vielen Ländern dieser Welt ist die Alphabetisierungsrate von Frauen und Mädchen wesentlich geringer, als die von Männern. Frauen gehen kürzer zur Schule und leisten in viel höherem Maße ab dem Kindesalter unentgeltliche Care-Arbeit. Die Folge sind eine schlechtere wirtschaftliche Stellung und das Fehlen von Wissen und Ressourcen für Empowerment.

mehr lesen

Wortwechsel #3

Liebe Renate,

hilfreich finden wir die Debatte um einen „neuen/jungen“ und „alten“ Feminismus auch nicht. Aber sie wird leider stark an uns als junge Feministinnen heran getragen. Immer wieder werden wir gefordert uns abzugrenzen und neu zu definieren. Dabei streiten auch wir unterm Strich für die gleichen Ziele. Nichtsdestotrotz gibt es Unterschiede und Erneuerungen in der feministischen Debatte, z.B. hin zum Queer-Feminismus. Ist ja auch logisch, dass jüngere Generationen manche Fragen anders angehen. Wir sollten aber mehr zusammen und weniger in Abgrenzung zueinander arbeiten. Aber vielleicht fehlen dafür auch die Räume, in denen feministische Akteurinnen generationenübergreifend und kontinuierlich miteinander ins Gespräch kommen?

mehr lesen

Geschlechtergerechtes Rentensystem?

Welches Ziel sollte eine gesetzliche Rentenversicherung aus feministischer Perspektive verfolgen? Diese Frage ist einfach zu beantworten: ein eigenständiges Auskommen im Alter und eine Ausgestaltung, die eine Vielfalt an Lebensentwürfen und Lebensphasen zulässt.
Einfach zu beantworten, aber nicht einfach zu verwirklichen. Denn die heutige gesetzliche Rentenversicherung und zentrale Säule der Alterssicherung trägt leider noch immer die zutiefst patriarchale Handschrift des 19. Jahrhunderts und existiert in Teilen heute tatsächlich noch in ihrer ursprünglichen Form.

mehr lesen

Das Rentenpaket ist geschlechterungerecht

Oppositions-Politiker*innen, Ökonom*innen und Journalist*innen kritisieren das von der GroKo verabschiedete Rentenpaket. Zumeist wird kritisiert, dass die Finanzierung des gesamten Rentenpakets zu etwa 90 Prozent über die Rentenkasse erfolgen wird und dafür nicht etwa Steuermittel herangezogen werden. Dadurch belastet die Reform die künftigen Rentner*innen und jetzigen Beitragszahler*innen unverhältnismäßig, da deren Beiträge stärker steigen werden und das Rentenniveau schneller sinken wird. Beamt*innen, Berufspolitiker*innen und andere Menschen, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen, werden nicht an den Kosten beteiligt.

mehr lesen

Hilfe, ich bin unsichtbar!

Oder: warum ich das neue Buch von Bascha Mika nicht lesen werde

Ich bin ja eigentlich Fan der ehemaligen taz-Chefredakteurin und jetzigen FAZ-Chefin. Wenn ich sie beim Presseclub oder in anderen illustren Runden höre, kann ich mich meistens ihren Analysen anschließen. Leider kann ich das von ihren Büchern nicht behaupten. Nein, ich kauf das nicht: ‚Mutprobe. Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden‘. So heißt ihr neues Werk und es will mir glauben machen, dass Frauen ab 40 einem Verschwindefluch unterliegen. Sie werden für die Gesellschaft einfach unsichtbar.

mehr lesen

Copyright © 2014 Grün-ist-Lila. Impressum & Datenschutz