Wir müssen mal reden.

Über Feminismus. Unsere Rechte. In jedem Lebensbereich.
Und du bist kein_e Zuschauer_in. Du spielst die Hauptrolle.
Denn es geht hier um dein Leben. Deine Gesellschaft.

Das Rentenpaket ist geschlechterungerecht

Oppositions-Politiker*innen, Ökonom*innen und Journalist*innen kritisieren das von der GroKo verabschiedete Rentenpaket. Zumeist wird kritisiert, dass die Finanzierung des gesamten Rentenpakets zu etwa 90 Prozent über die Rentenkasse erfolgen wird und dafür nicht etwa Steuermittel herangezogen werden. Dadurch belastet die Reform die künftigen Rentner*innen und jetzigen Beitragszahler*innen unverhältnismäßig, da deren Beiträge stärker steigen werden und das Rentenniveau schneller sinken wird. Beamt*innen, Berufspolitiker*innen und andere Menschen, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen, werden nicht an den Kosten beteiligt.

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LSBTTIQ im Ländle

Wirkliche Rechte für LSBTTIQ?

Fast 60 Jahre lang herrschten in Baden-Württemberg klare Verhältnisse. „Da war unsere Welt noch in Ordnung“, wie einer meiner Nachbarn zu sagen pflegt. Die CDU stellte als stärkste Fraktion den Ministerpräsidenten und regierte mal alleine mit einer absoluten Mehrheit, mal in einer Koalition mit der SPD oder der FDP. „Hier kann man einen Besenstil als Kandidaten aufstellen, solange er ein Schild ‚CDU‘ umhängen hat, wird er gewählt werden“, hieß es oft scherzhaft und resigniert zugleich. Die einzige mögliche Veränderung, die sich ganz Verwegene für die ferne Zukunft einmal vorstellen konnten, war eine schwarz-grüne Koalition.

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Hilfe, ich bin unsichtbar!

Oder: warum ich das neue Buch von Bascha Mika nicht lesen werde

Ich bin ja eigentlich Fan der ehemaligen taz-Chefredakteurin und jetzigen FAZ-Chefin. Wenn ich sie beim Presseclub oder in anderen illustren Runden höre, kann ich mich meistens ihren Analysen anschließen. Leider kann ich das von ihren Büchern nicht behaupten. Nein, ich kauf das nicht: ‚Mutprobe. Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden‘. So heißt ihr neues Werk und es will mir glauben machen, dass Frauen ab 40 einem Verschwindefluch unterliegen. Sie werden für die Gesellschaft einfach unsichtbar.

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Solidarität in #140 Zeichen

Feministinnen nutzen Sprache und seit einigen Jahren vor allem das Internet als Medium für Beiträge und Blogs zu Beispiel über Gewalt gegen Frauen. Das ist nicht neu. Neu war im letzten Jahr der Erfolg, mit dem unter dem Hashtag #Aufschrei explosionsartig eine Verbreitung von Erfahrungen vieler Frauen über alltäglichen und nicht alltäglichen Sexismus per Twitter stattfand.

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Wortwechsel #1

Liebe Renate,

wir haben gerade einen neuen jungen feministischen Blog gegründet um Öffentlichkeit für unsere Anliegen zu schaffen und uns in feministische Diskussionen einzumischen. Die Idee entstand aus unserem frauenpolitischen Engagement heraus. Wir merken, dass unsere Gesellschaft immer noch nicht gerecht ist, dass Frauen immer noch weniger Macht haben und weniger selbstbestimmt leben können. Wir sind wütend, dass wir nach wie vor für Gleichberechtigung kämpfen müssen. Aber wir tun es – mit viel Leidenschaft. Und mit viel Dankbarkeit für das bisher erreichte durch ältere Generationen. Und mit uns engagieren sich noch viele andere junge Frauen in vielen verschiedenen Zusammenhängen, häufig aber auch gemeinsam zum Beispiel beim Frauenkampftag.

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Meist schau ich in die Röhre

RöhrenfernseherWenn mensch sich länger mit Genderfragen und Feminismus beschäftigt, dann wird irgendwann alles völlig automatisch mit dieser Brille betrachtet – auch die vermeintliche Nebensächlichkeiten wie Filme oder Serien. Das heißt dann auch, dass Sexismus und Genderstereotype beim Fernsehen oder im Kino leider echt mächtig nerven.

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