Wir müssen mal reden.

Über Feminismus. Unsere Rechte. In jedem Lebensbereich.
Und du bist kein_e Zuschauer_in. Du spielst die Hauptrolle.
Denn es geht hier um dein Leben. Deine Gesellschaft.

Nicht Trolle, sondern hate speech

Was Hass im Netz mit gesellschaftlichen Strukturen zu tun hat

Trolle – damit sind im Netz Personen gemeint, die gezielt und immer wieder konstruktive Diskussionen in Kommentarspalten von Blogs stören und verhindern. Oft passiert dies zum Beispiel durch Nonsens-Fragen oder Bemerkungen, die von der eigentlichen Diskussion ablenken und den Blogeintrag und die darunter geführte Diskussion lächerlich machen. Im Zusammenhang mit vielen Kommentaren in feministischen und antirassistischen Netzkontexten passt der Begriff „Troll“ und dessen Bedeutung nicht. Vielmehr muss hier von hate speech und gezielten, gewaltvollen Beschimpfungen und Diskriminierungen gesprochen werden, um die Heftigkeit und Bandbreite von Hasskommentaren zu benennen und zu erfassen, mit denen sich Blogger_innen täglich auseinandersetzen müssen.

mehr lesen

Frauen und Fußball

Zwischen Emanzipation und Sexismus

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist in vollem Gange. Die WM in Brasilien ist nicht nur ein sportliches Großereignis, sie ist auch ein weltumspannendes Medienereignis. Männerfußball ist mittlerweile ein globales Kulturgut. Dabei ist Fußball bis heute eine explizit männliche Kultur. Auch heute verbinden sich mit dem Fußballsport bestimmte Männlichkeitsvorstellungen, die nicht nur Frauen als das „Andere“ markieren und ausgrenzen, sondern auch kaum Platz für andere Männlichkeiten, wie beispielsweise homosexuelle Männer lassen.

mehr lesen

Europa und Feminismus – Ein Widerspruch in sich?

Ist das Feminismus oder kann das weg?

Feminismus und Europa, europäischer Feminismus, ein feministisches Europa, Frauenrechte, feminism, feminismé, Olympe de Gouges… Ahhh: was soll das sein, ein europäischer Feminismus? Und: warum brauchen wir den? Oder: brauchen wir nicht eigentlich globale Feminismen?

mehr lesen

Wir müssen mal reden!

Manche finden, Frauenpolitik sei irgendwie 70er Jahre. Wir sollten doch bitte aufhören, immer nur von Frauen zu reden. Das kann ich nicht mehr hören. Feminismus ist heute genauso aktuell und notwendig, wie in den 70’ern. Ich finde: Wir müssen mal reden!

…über Feminismus. Formal ist viel erreicht. Und doch: die uns allen bekannte Liste an Diskriminierungen gegenüber Frauen ist lang. Sie reicht von offensichtlichen Ungerechtigkeiten, wie den gravierenden Lohnunterschieden, über die viel zu oft verschwiegene Tatsache, dass noch immer jede dritte Frau in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt wird.

mehr lesen

Wortwechsel #2

Liebe Gesine, liebe Mareike!

Wofür ich mich engagiert habe als ich Mitte 20 war? In Berlin hatten wir mit der Alternativen Liste – unser grüner Vorläufer – eine Partei gegründet, die auch feministisch sein wollte. Die Quote und ein Frauenstatut wurde selbstverständlich verankert. Ohne Scheu kann ich sagen, dass ich ohne die Quote damals gar nicht so schnell losgelegt hätte.

mehr lesen

Das Rentenpaket ist geschlechterungerecht

Oppositions-Politiker*innen, Ökonom*innen und Journalist*innen kritisieren das von der GroKo verabschiedete Rentenpaket. Zumeist wird kritisiert, dass die Finanzierung des gesamten Rentenpakets zu etwa 90 Prozent über die Rentenkasse erfolgen wird und dafür nicht etwa Steuermittel herangezogen werden. Dadurch belastet die Reform die künftigen Rentner*innen und jetzigen Beitragszahler*innen unverhältnismäßig, da deren Beiträge stärker steigen werden und das Rentenniveau schneller sinken wird. Beamt*innen, Berufspolitiker*innen und andere Menschen, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen, werden nicht an den Kosten beteiligt.

mehr lesen

Copyright © 2014 Grün-ist-Lila. Impressum & Datenschutz