Wir müssen mal reden.

Über Feminismus. Unsere Rechte. In jedem Lebensbereich.
Und du bist kein_e Zuschauer_in. Du spielst die Hauptrolle.
Denn es geht hier um dein Leben. Deine Gesellschaft.

Vive la Tussiphobie!

Oder: Warum Wortverdrehungen auch keine Lösung sind

Ach, Menno. Schon wieder ein Buch, das ich nicht lesen werde. Und dazu noch ein kämpferisches und nett in der Schreibe. Es hat so einen herrlichen Titel. „Tussikratie: Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können“. Die Autorinnen, Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling, sind – wie könnte es auch anders sein – Journalistinnen. Sie wissen, dass spritzige Titel, die zum Widerspruch reizen, gerade im Trend sind. Und sie wissen auch, dass ihre mutmaßlichen LeserInnen sich gerne aufregen und dann in dieses Internetz reinschreiben. So wie ich jetzt. Trotzdem habe ich so mein Problem mit dem Schwarz-Weiß-Spiel und auch der Umwidmung von Begriffen mit unlauteren Mitteln.

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Wem gehört mein Körper?

Wir befinden uns zurzeit in einer erbitterten Debatte um Sexarbeit, ausgelöst durch den Appell in der EMMA, Prostitution zu verbieten. Ich war eine der ersten, die den „Gegenappell“ des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen unterzeichnet hat. Der wichtigste Grund für meine Unterschrift war, dass Alice Schwarzer die Rechte der Sexarbeiter*innen – allen voran das Recht auf Selbstbestimmung und auf ihren eigenen Körper – mit Füßen tritt.

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Still loving feminism – ein neuer Aufbruch für den Grünen Feminismus!

Heute berichtet der SPIEGEL über den Anspruch Grüner Feministinnen, frauenpolitische Forderungen nicht zurückzudrehen. Wir finden: Zu unseren Wurzeln gehört ganz klar der Feminismus. So wichtig die Energiewende ist, für die Identität der Grünen ist es zentral, Motor beim Thema Gleichstellung zu sein. Der SPIEGEL bezieht sich dabei auf dieses Papier von Katja Dörner, Gesine Agena, Renate Künast, Ulle Schauws, Brigitte Lösch, Theresa Kalmer, Ska Keller und Mona Neubauer: Still loving feminism – ein neuer Aufbruch für den Grünen Feminismus! Darin benennen wir in erster Linie Themen, die aus unserer Sicht in nächster Zeit dringend aus feministischer Perspektive diskutiert werden sollten und laden zum Dialog darüber ein.

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My Name Is Not Baby! Ein intersektionales Ausstellungsprojekt

© Tatyana Fazlalizadeh

 

Dem alltäglichen Sexismus auf den Straßen setzt die feministische Initiative HollaBack! etwas entgegen. Gemeinsam mit den Künstlerinnen Tatyana Fazlalizadeh und Noah Sow laden wir ein zu der Ausstellung „My Name is Not Baby“.

Erzählt Eure Geschichten!

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Mythos „Geschlechtsneutralität“

EU-Förderung muss mindestens zur Hälfte bei Frauen ankommen!

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte auf Landes- und Kommunalebene haben einen wichtigen Job: Sie dürfen nicht länger die Geschlechterneutralität von EU-Wirtschaftsförderung akzeptieren. Die Verteilung öffentlicher Gelder verlief noch nie geschlechterneutral. Doch leider scheinen nur wenige EU-Mitgliedstaaten Gender Mainstreaming als Grundsatz der Europäischen Strukturfonds ernst zu nehmen. Auch die Europäische Kommission nutzt ihre Kontrollmöglichkeiten kaum und akzeptiert stillschweigend beim letzten Siebenjahres-Programm 2007-2013, dass in Deutschland die meisten Bundesländer Gender Mainstreaming als “automatisch wirkend” definieren und auf spezifische Maßnahmen zur Überwindung der Benachteiligung von Frauen verzichteten. Doch die Annahme des automatischen Wirkens ist durch keinerlei Genderanalyse gestützt!

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Nicht Trolle, sondern hate speech

Was Hass im Netz mit gesellschaftlichen Strukturen zu tun hat

Trolle – damit sind im Netz Personen gemeint, die gezielt und immer wieder konstruktive Diskussionen in Kommentarspalten von Blogs stören und verhindern. Oft passiert dies zum Beispiel durch Nonsens-Fragen oder Bemerkungen, die von der eigentlichen Diskussion ablenken und den Blogeintrag und die darunter geführte Diskussion lächerlich machen. Im Zusammenhang mit vielen Kommentaren in feministischen und antirassistischen Netzkontexten passt der Begriff „Troll“ und dessen Bedeutung nicht. Vielmehr muss hier von hate speech und gezielten, gewaltvollen Beschimpfungen und Diskriminierungen gesprochen werden, um die Heftigkeit und Bandbreite von Hasskommentaren zu benennen und zu erfassen, mit denen sich Blogger_innen täglich auseinandersetzen müssen.

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