Wir müssen mal reden.

Über Feminismus. Unsere Rechte. In jedem Lebensbereich.
Und du bist kein_e Zuschauer_in. Du spielst die Hauptrolle.
Denn es geht hier um dein Leben. Deine Gesellschaft.

Hört auf damit!

Lange hatte ich mit Feminismus nicht viel am Hut. Ich wusste gar nicht, was das ist. Klar bekam ich mit, dass vor allem Männer mir die Tür aufhielten, auf den Arsch hauten, doofe Kommentare abließen. Aber was war dabei? Es gehörte halt zu meinem Leben. So, wie es zu dem Leben meiner Freundinnen gehörte.

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Geschlechtergerechtes Rentensystem?

Welches Ziel sollte eine gesetzliche Rentenversicherung aus feministischer Perspektive verfolgen? Diese Frage ist einfach zu beantworten: ein eigenständiges Auskommen im Alter und eine Ausgestaltung, die eine Vielfalt an Lebensentwürfen und Lebensphasen zulässt.
Einfach zu beantworten, aber nicht einfach zu verwirklichen. Denn die heutige gesetzliche Rentenversicherung und zentrale Säule der Alterssicherung trägt leider noch immer die zutiefst patriarchale Handschrift des 19. Jahrhunderts und existiert in Teilen heute tatsächlich noch in ihrer ursprünglichen Form.

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Was mich müde macht

Als ich von diesem neuen Blog gelesen habe, grün und feministisch, da dachte ich: geil. Ich werde einen geistreichen, satirischen Text schreiben. Wütend und klug und humorvoll. Und ich werde erzählen von den kleinen Sexismen des Alltags, die ich mithilfe meines scharfen Verstandes tagein, tagaus als solche entlarve.
Stark werde ich mich fühlen und frei.
Aber dann gibt es so Wochen, da scheinen sie sich zu häufen diese kleinen Sexismen zu einer Art Gesamteindruck.
Und dann bin ich manchmal zu müde, um humorvoll und wütend zu sein.

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Solidarität mit Care-Migrantinnen

Das deutsche Pflegesystwhocaresem beruht auf traditionellen Rollenvorstellungen, Care-Arbeit wird der Familie und damit hauptsächlich den Frauen zugewiesen. Diese Rolle wird in Deutschland von Frauen aber immer weniger ausgeführt und einige Familien stellen zu meist ungerechten Bedingungen Care-Migrantinnen ein um die Versorgungslücke zu füllen. Wie Kritik daran üben? Und wie solidarisch sein?

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Vive la Tussiphobie!

Oder: Warum Wortverdrehungen auch keine Lösung sind

Ach, Menno. Schon wieder ein Buch, das ich nicht lesen werde. Und dazu noch ein kämpferisches und nett in der Schreibe. Es hat so einen herrlichen Titel. „Tussikratie: Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können“. Die Autorinnen, Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling, sind – wie könnte es auch anders sein – Journalistinnen. Sie wissen, dass spritzige Titel, die zum Widerspruch reizen, gerade im Trend sind. Und sie wissen auch, dass ihre mutmaßlichen LeserInnen sich gerne aufregen und dann in dieses Internetz reinschreiben. So wie ich jetzt. Trotzdem habe ich so mein Problem mit dem Schwarz-Weiß-Spiel und auch der Umwidmung von Begriffen mit unlauteren Mitteln.

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Wem gehört mein Körper?

Wir befinden uns zurzeit in einer erbitterten Debatte um Sexarbeit, ausgelöst durch den Appell in der EMMA, Prostitution zu verbieten. Ich war eine der ersten, die den „Gegenappell“ des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen unterzeichnet hat. Der wichtigste Grund für meine Unterschrift war, dass Alice Schwarzer die Rechte der Sexarbeiter*innen – allen voran das Recht auf Selbstbestimmung und auf ihren eigenen Körper – mit Füßen tritt.

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