Wir müssen mal reden.

Über Feminismus. Unsere Rechte. In jedem Lebensbereich.
Und du bist kein_e Zuschauer_in. Du spielst die Hauptrolle.
Denn es geht hier um dein Leben. Deine Gesellschaft.

Der Präsident, die Kommissarin und ich

Frauen in der Politik sind massiv unterrepräsentiert – das ist leider nichts Neues und auf europäischer Ebene auch nicht besser als anderswo. Im Parlament werden nur 37% der Plätze von Frauen eingenommen (immerhin besser als die 31% vorher). Weiter oben wird die Luft noch dünner. Unter den europäischen SpitzenkandidatInnen der größeren Parteien gab es nur eine Frau. Und auch beim Geschachere um die Kommissionsbesetzung spielen Frauen nur eine untergeordnete Rolle. Klar ist: Neun Frauen sind zu wenig!

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Königinnenwege in der Wissenschaft – Open minded für Genderforschung

Die gute Nachricht in Sachen Gleichstellung ist: Wer heute über einen deutschen Campus läuft, begegnet ungefähr gleich vielen Studentinnen wie Studenten. Wer in die Seminare und Hörsäle schnuppert, findet in manchen Fächern immer noch mehr Studenten, in anderen Fakultäten sind es weit mehr Studentinnen. Aber wir sehen in Bibliotheken, Mensen und an den Zahlen der Hochschulabschlüsse, dass in der Studierendenschaft beide Geschlechter nahezu gleich verteilt sind.

Die schlechte Nachricht ist: Trotzdem kann von Chancengleichheit im Wissenschafts- und Forschungsbetrieb noch immer nicht die Rede sein.
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Mit einem Herzchen ins Mark der AfD

Maximilian Bierbaum_Kein Herzchen für die Junge AlternativeVergangenen Dienstag habe ich erfahren, dass ich ein „schmächtiger Schüler“ bin, der im Internet „gerne mit seiner Homosexualität kokettiert“. Der Grund dafür war nicht plötzliche Selbsterkenntnis, sondern ein Facebook-Beitrag der sogenannten Jungen Alternative Hamburg, der mich diffamiert und beleidigt. Die Junge Alternative Hamburg ist der Jugendverband des Hamburger Landesverbands der Alternative für Deutschland (AfD) und somit ein offizieller Teil von ihr. Selten bin ich persönlich so offener Homophobie und so offener Menschenverachtung begegnet.
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Wortwechsel #3

Liebe Renate,

hilfreich finden wir die Debatte um einen „neuen/jungen“ und „alten“ Feminismus auch nicht. Aber sie wird leider stark an uns als junge Feministinnen heran getragen. Immer wieder werden wir gefordert uns abzugrenzen und neu zu definieren. Dabei streiten auch wir unterm Strich für die gleichen Ziele. Nichtsdestotrotz gibt es Unterschiede und Erneuerungen in der feministischen Debatte, z.B. hin zum Queer-Feminismus. Ist ja auch logisch, dass jüngere Generationen manche Fragen anders angehen. Wir sollten aber mehr zusammen und weniger in Abgrenzung zueinander arbeiten. Aber vielleicht fehlen dafür auch die Räume, in denen feministische Akteurinnen generationenübergreifend und kontinuierlich miteinander ins Gespräch kommen?

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Netzfundstücke des Monats Juli

Was hat die uns diesen Monat erfreut, begeistert, genervt? Welches Video hat uns zum Lachen gebracht, welcher Text zum nachdenken?

Charlotte / @MissCharlez macht hier die feministische Netzfundstück-Sammlung: Herzensvideos, -texte, -bilder & -gifs, je monatsweise. Außerdem schreibt und spricht sie Dinge in dieses Internet zu Netzpolitik, Antifaschismus, Robotern, Feminismus und Nerdculture. Sie macht Politikkram im Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin und würde gerne mehr podcasten und öfter mit Robotern spielen.
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Hört auf damit!

Lange hatte ich mit Feminismus nicht viel am Hut. Ich wusste gar nicht, was das ist. Klar bekam ich mit, dass vor allem Männer mir die Tür aufhielten, auf den Arsch hauten, doofe Kommentare abließen. Aber was war dabei? Es gehörte halt zu meinem Leben. So, wie es zu dem Leben meiner Freundinnen gehörte.

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