Wir müssen mal reden.

Über Feminismus. Unsere Rechte. In jedem Lebensbereich.
Und du bist kein_e Zuschauer_in. Du spielst die Hauptrolle.
Denn es geht hier um dein Leben. Deine Gesellschaft.

Was mich müde macht

Als ich von diesem neuen Blog gelesen habe, grün und feministisch, da dachte ich: geil. Ich werde einen geistreichen, satirischen Text schreiben. Wütend und klug und humorvoll. Und ich werde erzählen von den kleinen Sexismen des Alltags, die ich mithilfe meines scharfen Verstandes tagein, tagaus als solche entlarve.
Stark werde ich mich fühlen und frei.
Aber dann gibt es so Wochen, da scheinen sie sich zu häufen diese kleinen Sexismen zu einer Art Gesamteindruck.
Und dann bin ich manchmal zu müde, um humorvoll und wütend zu sein.

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Solidarität mit Care-Migrantinnen

Das deutsche Pflegesystwhocaresem beruht auf traditionellen Rollenvorstellungen, Care-Arbeit wird der Familie und damit hauptsächlich den Frauen zugewiesen. Diese Rolle wird in Deutschland von Frauen aber immer weniger ausgeführt und einige Familien stellen zu meist ungerechten Bedingungen Care-Migrantinnen ein um die Versorgungslücke zu füllen. Wie Kritik daran üben? Und wie solidarisch sein?

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Vive la Tussiphobie!

Oder: Warum Wortverdrehungen auch keine Lösung sind

Ach, Menno. Schon wieder ein Buch, das ich nicht lesen werde. Und dazu noch ein kämpferisches und nett in der Schreibe. Es hat so einen herrlichen Titel. „Tussikratie: Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können“. Die Autorinnen, Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling, sind – wie könnte es auch anders sein – Journalistinnen. Sie wissen, dass spritzige Titel, die zum Widerspruch reizen, gerade im Trend sind. Und sie wissen auch, dass ihre mutmaßlichen LeserInnen sich gerne aufregen und dann in dieses Internetz reinschreiben. So wie ich jetzt. Trotzdem habe ich so mein Problem mit dem Schwarz-Weiß-Spiel und auch der Umwidmung von Begriffen mit unlauteren Mitteln.

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Wem gehört mein Körper?

Wir befinden uns zurzeit in einer erbitterten Debatte um Sexarbeit, ausgelöst durch den Appell in der EMMA, Prostitution zu verbieten. Ich war eine der ersten, die den „Gegenappell“ des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen unterzeichnet hat. Der wichtigste Grund für meine Unterschrift war, dass Alice Schwarzer die Rechte der Sexarbeiter*innen – allen voran das Recht auf Selbstbestimmung und auf ihren eigenen Körper – mit Füßen tritt.

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Still loving feminism – ein neuer Aufbruch für den Grünen Feminismus!

Heute berichtet der SPIEGEL über den Anspruch Grüner Feministinnen, frauenpolitische Forderungen nicht zurückzudrehen. Wir finden: Zu unseren Wurzeln gehört ganz klar der Feminismus. So wichtig die Energiewende ist, für die Identität der Grünen ist es zentral, Motor beim Thema Gleichstellung zu sein. Der SPIEGEL bezieht sich dabei auf dieses Papier von Katja Dörner, Gesine Agena, Renate Künast, Ulle Schauws, Brigitte Lösch, Theresa Kalmer, Ska Keller und Mona Neubauer: Still loving feminism – ein neuer Aufbruch für den Grünen Feminismus! Darin benennen wir in erster Linie Themen, die aus unserer Sicht in nächster Zeit dringend aus feministischer Perspektive diskutiert werden sollten und laden zum Dialog darüber ein.

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My Name Is Not Baby! Ein intersektionales Ausstellungsprojekt

© Tatyana Fazlalizadeh

 

Dem alltäglichen Sexismus auf den Straßen setzt die feministische Initiative HollaBack! etwas entgegen. Gemeinsam mit den Künstlerinnen Tatyana Fazlalizadeh und Noah Sow laden wir ein zu der Ausstellung „My Name is Not Baby“.

Erzählt Eure Geschichten!

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