Zum Heulen

Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht. Keep your Morality out of my Vagina.

Ja, zugegebenermaßen sind gerade keine rosigen Zeiten – AfD, „Besorgte Eltern“, „Demo für Alle“ und nicht zuletzt die so genannten „Lebensschützer*innen“ – machen uns das Leben nicht gerade schöner. Gemeinsam ziehen sie an einem Strang, den ich hier mal Rollback nenne. Allen, die nicht mit ihnen die Uhr zurückdrehen wollen, attestieren sie die Diagnose „Genderwahn“. Nächsten Samstag am 17. September ist es wieder soweit. Christliche Fundis und alle, die sich ihren absurden Forderungen anschließen, versammeln sich zu ihrem Schweigemarsch in Berlin. Hier demonstrieren sie gegen das Recht auf einen legalen Schwangerschaftsabbruch. Wir halten dagegen, denn sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht.

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Stop Blaming Victims – Solidarität mit Gina-Lisa Lohfink

Gerade wird der Prozess um Gina-Lisa Lohfink fortgesetzt. Feminist*innen waren heute Morgen vor Verhandlungsbeginn beim Amtsgericht Tiergarten, um ihre Solidarität mit Gina-Lisa und allen Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden, auszudrücken.

Gina-Lisa Lohfink hat eine Vergewaltigung durch zwei Männer angezeigt.  Bei dem Vorfall habe sie unter Betäubungsmitteleinfluss gestanden und sich nicht wehren können. Von der Tat existiert ein Video. Dennoch glaubt das Gericht der Zeugin nicht, stattdessen wird anschließend Klage gegen Gina-Lisa erhoben. Der Vorwurf: falsche Verdächtigung, die Beschuldigte soll 24.000 Euro an ihre mutmaßlichen Vergewaltiger zahlen. Es ist unglaublich, wie hier Täter und Opfer verkehrt werden.

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Das wird man wohl noch sagen dürfen

Endlich gibt es eine Partei, die die wahren Probleme unserer Gesellschaft erkennt und auch benennt (sonst traut sich das ja keiner bei all der political correctness…) – die AfD! Auf Landes- wie auch auf Bundesebene werden passende Lösungen auf die Probleme unserer Zeit geliefert. Hier eine kleine Auflistung:

 

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Freundinnen und Freunde und Sternchen? Gendern nervt. Nicht.

Mein erstes Mal

Meine erste Begegnung mit Feminismus fand als kleines Kind in der Kirche statt. Meine katholischen Eltern haben mich jeden Sonntag dorthin, nunja, gezerrt. „Unsere“ Kirche war in den 90er Jahren eine der fortschrittlichsten der Stadt. Es gab dort keinen Kirchenchor sondern eine Kirchenband und eine sehr engagierte Frau, die vielleicht Pfarrerin geworden wäre, wenn das für Frauen in der katholischen Kirche möglich wäre. Sie wurde Religionslehrerin und engagiert sich bis heute in der Gemeinde. Diese und einige weitere Frauen bescherten mir die erste linguistisch-feministische Begegnung meines Lebens: Sie führten ein, dass die Gläubigen konsequent mit „Liebe Brüder und Schwestern“, mit „Ministrantinnen und Ministranten“ und „Sternsingerinnen und Sternsinger“ angesprochen wurden.

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There is no sex in sexistisch!

Bundesjustizminister Maas macht einen Vorstoß gegen geschlechterdiskriminierende Werbung. Und schon sind die Retter(*innen) der Freiheit auf ihren Barrikaden. Von der FPD kommt was mit Nannystaat und Spießigkeit, die rechten Hetzer im Netz toben sich per Photoshop mit Burka- und Verschleierungsbildern aus. Dass die Werbebranche das Problem von sexistischer und objektivierender Werbung nicht sieht, war ja bereits bekannt.

 

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