Herzenssache

Geschlechtergerechtes Rentensystem?

Welches Ziel sollte eine gesetzliche Rentenversicherung aus feministischer Perspektive verfolgen? Diese Frage ist einfach zu beantworten: ein eigenständiges Auskommen im Alter und eine Ausgestaltung, die eine Vielfalt an Lebensentwürfen und Lebensphasen zulässt.
Einfach zu beantworten, aber nicht einfach zu verwirklichen. Denn die heutige gesetzliche Rentenversicherung und zentrale Säule der Alterssicherung trägt leider noch immer die zutiefst patriarchale Handschrift des 19. Jahrhunderts und existiert in Teilen heute tatsächlich noch in ihrer ursprünglichen Form.

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Solidarität mit Care-Migrantinnen

Das deutsche Pflegesystwhocaresem beruht auf traditionellen Rollenvorstellungen, Care-Arbeit wird der Familie und damit hauptsächlich den Frauen zugewiesen. Diese Rolle wird in Deutschland von Frauen aber immer weniger ausgeführt und einige Familien stellen zu meist ungerechten Bedingungen Care-Migrantinnen ein um die Versorgungslücke zu füllen. Wie Kritik daran üben? Und wie solidarisch sein?

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Wem gehört mein Körper?

Wir befinden uns zurzeit in einer erbitterten Debatte um Sexarbeit, ausgelöst durch den Appell in der EMMA, Prostitution zu verbieten. Ich war eine der ersten, die den „Gegenappell“ des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen unterzeichnet hat. Der wichtigste Grund für meine Unterschrift war, dass Alice Schwarzer die Rechte der Sexarbeiter*innen – allen voran das Recht auf Selbstbestimmung und auf ihren eigenen Körper – mit Füßen tritt.

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My Name Is Not Baby! Ein intersektionales Ausstellungsprojekt

© Tatyana Fazlalizadeh

 

Dem alltäglichen Sexismus auf den Straßen setzt die feministische Initiative HollaBack! etwas entgegen. Gemeinsam mit den Künstlerinnen Tatyana Fazlalizadeh und Noah Sow laden wir ein zu der Ausstellung „My Name is Not Baby“.

Erzählt Eure Geschichten!

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Frauen und Fußball

Zwischen Emanzipation und Sexismus

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist in vollem Gange. Die WM in Brasilien ist nicht nur ein sportliches Großereignis, sie ist auch ein weltumspannendes Medienereignis. Männerfußball ist mittlerweile ein globales Kulturgut. Dabei ist Fußball bis heute eine explizit männliche Kultur. Auch heute verbinden sich mit dem Fußballsport bestimmte Männlichkeitsvorstellungen, die nicht nur Frauen als das „Andere“ markieren und ausgrenzen, sondern auch kaum Platz für andere Männlichkeiten, wie beispielsweise homosexuelle Männer lassen.

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Europa und Feminismus – Ein Widerspruch in sich?

Ist das Feminismus oder kann das weg?

Feminismus und Europa, europäischer Feminismus, ein feministisches Europa, Frauenrechte, feminism, feminismé, Olympe de Gouges… Ahhh: was soll das sein, ein europäischer Feminismus? Und: warum brauchen wir den? Oder: brauchen wir nicht eigentlich globale Feminismen?

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