Grünzeugs

5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

Der Papst hat eine Öko-Enzyklika veröffentlicht, in der er sich für Klimaschutz ausspricht. Auf der Website der Grünen wird dazu kommentiert:„5 Gründe, warum der Papst ein Grüner ist“ und sein Einsatz für Klimaschutz hervor gehoben.1 Sich nur die Klimarosinen rauspicken und den Rest unerwähnt lassen, geht nicht! Der Papst ist kein Grüner, egal ob er Klimawandel, Fischsterben und Ausbeutung von Textilarbeiter*innen kritisiert.

5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

1. Der Papst ist gegen körperliche Selbstbestimmung. Schwangerschaftsabbrüche, egal unter welchen Umständen, sind für den Vatikan ein No-Go. In der Enzyklika heißt es, Schwangerschaftsabbrüche seien nicht mit Umweltschutz vereinbar (ja, wirklich!).

Marsch für das Leben 2013, Berlin, CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

Abtreibungsverbote töten Schwangere. CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

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Mindestens 50% Frauen in allen grünen Landtagsfraktionen? Leider nicht überall!

„Die Hälfte der Macht den Frauen!“ – das fordern wir Grüne seit Gründung unserer Partei vor 35 Jahren. Besonders glaubwürdig sind und waren wir dabei stets, weil wir in der Partei vorleben, dass die Machtteilung funktioniert: dank quotierter Listen, dank Anwendung des Frauenstatutes bei der Besetzung von Gremien, dank der Doppelspitze. Doch gerade die quotierten Listen haben eine Tücke: sie gehen von einem Wahlrecht aus, bei dem die Abgeordneten streng nach Listenreihenfolge ins Parlament einziehen. Nicht auf jedes Wahlrecht trifft das aber zu. In Hamburg wurde gerade gewählt, in Bremen und Baden-Württemberg stehen in Kürze Wahlen an. Wie der Frauenanteil in den grünen Landtagsfraktionen danach jeweils aussieht, ist in diesen Ländern bislang leider vor allem Glückssache, denn die parteiinternen Instrumente zur Sicherstellung der Frauenquote greifen hier nicht!

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Frauen machen Politik: Grüner Girls Day 2015

Wir haben zwar eine Bundeskanzlerin, aber der Frauenanteil im Bundestag liegt immer noch unter 40 Prozent. Uns GRÜNEN ist es wichtig, dass sich das ändert. Denn Politik braucht die Perspektive von Frauen und Mädchen. Deswegen haben wir auch dieses Jahr beim bundesweiten Girls Day mitgemacht und fünf Mädchen in unsere Geschäftsstelle eingeladen, um mit ihnen über Politik zu diskutieren, über politische Berufe zu sprechen und gemeinsam für Grün ist Lila zu bloggen. 

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Geschlechtsneutraler Arbeitsschutz ist eine Mär

Der Arbeitsschutz in Deutschland ist männlich. Auch, wenn er das qua Gesetz gar nicht sein dürfte. Denn nach § 4 Nr. 8 des Arbeitsschutzgesetzes dürfen Arbeitsschutzvorschriften nicht grundsätzlich nach dem biologischen Geschlecht differenzieren, sondern müssen geschlechtsneutral sein.

Doch „Geschlechtsneutralität“ ist natürlich eine Mär. Sie unterstellt Objektivität und ist damit meilenweit entfernt von den persönlichen und sachlichen Bedingungen für gesunde Arbeit. Eine Neutralität dieser Art gibt es nicht und hat es nie gegeben. Stattdessen orientieren sich die Gesundheitsförderung und der Arbeitsschutz unausgesprochen bis heute am „männlichen „Normalarbeitnehmer“.

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So nicht, liebe Julis! Bitte mehr Respekt für die Quote!

Der Vorsitzende der Jungen Liberalen echauffiert sich. Ihn regt das angekündigte 30-Prozent-Quötchen in Aufsichtsräten auf. Er meint: „Die Zeiten, in denen Frauen in Chefetagen als wirtschaftlich schwaches Geschlecht galten, sind längst vorüber.“ Deswegen bräuchte man keine Frauenförderung. Dabei hat selbst die CDU in ihrem erst auf dem Parteitag in Köln veröffentlichen Gleichstellungsbericht zugegeben, dass „ in den deutschen Dax-Unternehmen der Anteil von Frauen in den Vorständen sogar noch gesunken ist – von knapp 8 auf unter 6 Prozent. Frauen in Top-Positionen bleiben also eine Ausnahme.“ 6 Prozent! Eine verschwindende Minderheit und Ausdruck einer enormen Geschlechterungerechtigkeit, die immer noch in unserer Gesellschaft vorherrscht. Aber ein Mann regt sich natürlich über die Quote auf.

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Die Hälfte der Macht – auch den Mädchen

Zum Dritten Internationalen Mädchentag am 11. Oktober 2014

Mädchen sind anders – Jungs auch? Zumindest werden Mädchen bis heute weltweit benachteiligt. Seit 2012 gibt es deshalb den internationalen Mädchentag der Vereinten Nationen. Man hat erkannt, dass explizite Mädchenpolitik ein wichtiger Baustein ist, um die Milleniumsziele und eine weltweite Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen zu erreichen. Allem voran ist Bildungspolitik gleich Mädchenpolitik, denn in vielen Ländern dieser Welt ist die Alphabetisierungsrate von Frauen und Mädchen wesentlich geringer, als die von Männern. Frauen gehen kürzer zur Schule und leisten in viel höherem Maße ab dem Kindesalter unentgeltliche Care-Arbeit. Die Folge sind eine schlechtere wirtschaftliche Stellung und das Fehlen von Wissen und Ressourcen für Empowerment.

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