Grünzeugs

Von #ausnahmslos lernen

Als Feministinnen, die bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Politik machen, möchten wir den Weltfrauentag zum Anlass nehmen, um uns in der aktuellen Diskussion “nach Silvester” zu Wort zu melden.

Wir sehen uns Grüne in Verantwortung, gegen die rassistische Instrumentalisierung der Debatte laut zu werden und für die richtigen politischen Konsequenzen zu streiten, die über Lippenbekenntnisse hinausgehen. Die langjährige frauenpolitische und feministische Arbeit unserer Partei hat dazu geführt, dass wir Glaubwürdigkeit und die richtigen Konzepte für ein angstfreies gemeinschaftliches Leben haben, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen.

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Frauen verdienen mehr!

Am vergangenen Freitag brachte Beate Müller-Gemmeke einen Antrag zu Entgeltgleichheit in den Bundestag ein. Warum sie sich in der aktuellen Debatte für ein Gesetz stark macht, hat sie für uns aufgeschrieben.

Manchmal passiert es in der Mittagspause. Dann schwatzt man über dies oder jenes und zufällig kommt die Sprache aufs Gehalt. Erst unlängst passierte das einer jungen Frau aus meinem Wahlkreis, mit der ich mich länger unterhalten habe. Bei dieser Gelegenheit – also in der Mittagspause – fand sie heraus, dass ihr Kollege mehr verdient als sie. Beide hatten fast zeitgleich in einer Werbeagentur als Berater und Beraterin angefangen, sie waren ähnlich alt und hatten vergleichbare Berufserfahrungen. Dennoch verdient sie weniger – weil sie eine Frau ist.

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Online Feminism Summit – Rückblick

Laura Sophie Dornheim berichtet vom Online Feminist Summit in Brüssel, zudem sie sich auch schon vorab Gedanken gemacht hat.

Ich bin mit großen Hoffnungen nach Brüssel gefahren und keine davon wurde auch nur ansatzweise erfüllt. Enttäuscht bin ich trotzdem nicht. Im Gegenteil, ich bin einmal mehr fasziniert davon, wieviel Energie der Austausch, das Diskutieren und Vernetzen mit feministischen Aktivist*innen freisetzt.

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Let´s start a online feminist revolution!

Imagine there is a parliament in Brussels, consisting of 751 member, 63% are male, the average age is 50 years, discussing a report about feminism and the internet.

But luckily YOU will have the chance to contribute and make it a great report!

Guess what?! Now is the time!

The official title of the report might sound slightly lame (Gender equality and empowering women in the digital age – for more info please check here), but never judge a book by its cover. I think it is time to show this parlament some #feministsuperpower. Cause if we don´t do it, noboday will do it. So let´s get started.

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5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

Der Papst hat eine Öko-Enzyklika veröffentlicht, in der er sich für Klimaschutz ausspricht. Auf der Website der Grünen wird dazu kommentiert:„5 Gründe, warum der Papst ein Grüner ist“ und sein Einsatz für Klimaschutz hervor gehoben.1 Sich nur die Klimarosinen rauspicken und den Rest unerwähnt lassen, geht nicht! Der Papst ist kein Grüner, egal ob er Klimawandel, Fischsterben und Ausbeutung von Textilarbeiter*innen kritisiert.

5 Gründe, warum der Papst kein Grüner ist

1. Der Papst ist gegen körperliche Selbstbestimmung. Schwangerschaftsabbrüche, egal unter welchen Umständen, sind für den Vatikan ein No-Go. In der Enzyklika heißt es, Schwangerschaftsabbrüche seien nicht mit Umweltschutz vereinbar (ja, wirklich!).

Marsch für das Leben 2013, Berlin, CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

Abtreibungsverbote töten Schwangere. CC BY-NC-ND 2.0 daveshine

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Mindestens 50% Frauen in allen grünen Landtagsfraktionen? Leider nicht überall!

„Die Hälfte der Macht den Frauen!“ – das fordern wir Grüne seit Gründung unserer Partei vor 35 Jahren. Besonders glaubwürdig sind und waren wir dabei stets, weil wir in der Partei vorleben, dass die Machtteilung funktioniert: dank quotierter Listen, dank Anwendung des Frauenstatutes bei der Besetzung von Gremien, dank der Doppelspitze. Doch gerade die quotierten Listen haben eine Tücke: sie gehen von einem Wahlrecht aus, bei dem die Abgeordneten streng nach Listenreihenfolge ins Parlament einziehen. Nicht auf jedes Wahlrecht trifft das aber zu. In Hamburg wurde gerade gewählt, in Bremen und Baden-Württemberg stehen in Kürze Wahlen an. Wie der Frauenanteil in den grünen Landtagsfraktionen danach jeweils aussieht, ist in diesen Ländern bislang leider vor allem Glückssache, denn die parteiinternen Instrumente zur Sicherstellung der Frauenquote greifen hier nicht!

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