Grünzeugs

Grüne Insights: Männer*plätze gibt es nicht – kein Mann* ist gesetzt!

Ändern wir für Robert [1] die Satzung? Und was wird jetzt eigentlich aus Cem [2]? Auch bei uns Grünen, der feministischsten Partei wo gibt, geht es gerade (mein Eindruck) vor allem um eins: Männer*. Obwohl mehr Bewerbungen von Frauen* für den Bundesvorstand vorliegen – für die übrigens keine Satzung geändert werden muss – und obwohl Vorstände nur aus Frauen* möglich sind. Man(n) höre und staune.

Weil das vielen außerhalb und bedauerlicherweise auch innerhalb unserer Partei nicht bewusst zu sein scheint, möchte ich die Frauen*quote nochmal flugs erläutern:

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Die Luftnummer der simulierten Lohngerechtigkeit: Wie Ministerin Schwesig Geschlechtergerechtigkeit vortäuscht

Es ist  so weit. Die Regierungsparteien verabschiedeten mit ihrer üblichen großen Koalitionsmehrheit ein Gesetz, das eigentlich Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern herstellen wollte. Doch in Wahrheit gibt es mit diesem Gesetz alles andere, aber bestimmt nicht gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Nicht einmal Transparenz bei Lohn und Gehältern stellt das Gesetz her. Denn es ist nichts anderes als eine große Luftnummer. Dieses Gesetz aus dem Hause der Frauenministerin Schwesig täuscht politisches Handeln bloß vor. Transparenz und Lohngerechtigkeit werden hier nur simuliert.

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Die europäische Antwort auf Trumps Global Gag Rule: Solidarität mit Frauen weltweit

Wenn Trump Gelder für Familienplanung und Schwangerschaftsabbrüche streicht, muss Europa erst recht einstehen für Frauenrechte und selbstbestimmte Sexualität.

Donald Trump unterzeichnete am 23. Januar ein Dekret, das die 1984 erstmals erlassene „Global Gag Rule“ wieder in Kraft setzt.  Mit der Global Gag Rule streichen die USA die finanziellen Mittel für alle Nichtregierungsorganisationen, die Informationen und Dienstleistungen zu Schwangerschaftsabbrüchen anbieten oder sich befürwortend dazu äußern. Diese Anweisung wurde erstmals von Ronald Reagan in Kraft gesetzt und seitdem von den demokratischen Präsidenten aufgehoben und von den republikanischen wieder eingesetzt.

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Sexismus bei den Grünen, quo vadis?

Isso. Und zwar in allen Parteien. Und auch sonst.
CC BY-NC-ND 2.0 Christian Mayrhofer

Sexismusdebatten sind auch immer ein bisschen ein Déjà-vu. Alles schon mal dagewesen; sexistischer Spruch, Kritik daran, und schon kommen die „man wird ja wohl noch mal Titten kommentieren dürfen“-Verfechter hervorgesprungen.

Sexismusdebatten, bei denen es um Sexismus in Parteien geht, führen direkt zu Distanzierungstänzchen. Sexismus? In der eigenen Partei? Nee. Im eigenen Laden gibt es höchstens „missglückte Komplimente“ oder „gewisse geschlechtsspezifische Ausschließungsmechanismen“ wie nächtliches Skat spielen oder eben gar keinen Sexismus, denn man selbst hat in 27 Jahren Parteimitgliedschaft noch keinen erlebt. Kein Sexismus, nirgends. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. mehr lesen

Plädoyer für eine mutige Reform des Ehegattensplittings

5 Thesen, warum wir auf die Tube drücken müssen und eine Abschaffung des Splittings nur für Neu-Ehen nicht reicht

Seit es die Grünen gibt, fordern wir die Abschaffung des Ehegatten-Splittings. Noch immer diskutieren wir über den Weg – weg von einer Subventionierung des Trauscheins, hin zur Förderung von Kindern und Familien, unabhängig von der „Form“, in der die Eltern zusammen leben. Auch wenn bis dato alle Reformbemühungen nicht gefruchtet haben, sollten gerade wir Grünen nicht diejenigen sein, die den Kopf in den Sand stecken. Im Gegenteil: Wir sollten mutig voran gehen.

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