Author - Friederike Schwebler

Was hat der Hobbit in Idaho zu suchen?

Vielen Menschen ist mittlerweile klar, was Homofeindlichkeit ist und dass etwa „schwul“ ein inakzeptables, homofeindliches Schimpfwort ist. Was es aber mit Bi- und Transfeindlichkeit auf sich hat bzw. wie die spezifische Diskriminierungssituation von bi- und transsexuellen Menschen aussieht, ist vielen nicht bewusst. Was am 17. Mai 2004 als Tag gegen Homophobie startete, ist seit letztem Jahr zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie (kurz IDAHOBIT) geworden.

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There is no sex in sexistisch!

Bundesjustizminister Maas macht einen Vorstoß gegen geschlechterdiskriminierende Werbung. Und schon sind die Retter(*innen) der Freiheit auf ihren Barrikaden. Von der FPD kommt was mit Nannystaat und Spießigkeit, die rechten Hetzer im Netz toben sich per Photoshop mit Burka- und Verschleierungsbildern aus. Dass die Werbebranche das Problem von sexistischer und objektivierender Werbung nicht sieht, war ja bereits bekannt.

 

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Wieviel “Bingo” wird diese Sendung liefern?

Hart aber fair versucht sich am 7. September zum zweiten Mal am Thema Feminismus, nach dem der erste Versuch zu Recht deutlich kritisiert wurde. Es wurden zwei neue Gäste hinzugeladen. Alle anderen kommen wieder, das heißt auch Thomalla, Kubicki und Kelle, sowie Plasberg selbst.
Wir befürchten daher, dass es wieder ausreichend Bullshit geben wird, der euch “Bingo” rufen lässt.

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B wie “ich bin unsichtbar, oder was?”

Flagge der Bisexuellen (oben Pink, in der Mitte schmaler Lila, unten Blau)Heute ist der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie – so steht es in der deutschen Wikipedia. Der gleiche Artikel der englischsprachigen Wikipedia spricht vom International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia. Dort ist zu lesen, dass nachdem 2009 Transphobie mit aufgenommen wurde, dieses Jahr Biphobie im Titel ergänzt wurde. Während im englischen Sprachraum offenbar Fortschritte gemacht werden, ist Bisexualität hierzulande immernoch ziemlich unsichtbar. Sie findet einfach keine Erwähnung.

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Tausend Kreuze in die Spree – Warum wir die AfD nicht als “eurokritisch” verharmlosen sollten

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung - Demo-Poster 2014

Poster Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung für Kundgebung 2014

Bei dem sogenannten ‚Marsch für das Leben‘ [früher ‘1000 Kreuze für das Leben’] in Berlin demonstrieren jährlich immer mehr Menschen für ein Abtreibungsverbot und gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Es sind vor allem evangelikale Gruppen, die die Demonstration organisieren und bewerben [mehr zu den Evangelikalen und ihrem wachsenden Einfluss zeigt eine ARD-Doku, nach deren Ausstrahlung der Sender mit einem Shit-Storm überzogen wurde]. Unterstützt werden sie dabei von ganz oben – und damit ist keine überirdische Macht gemeint, sondern die Grußworte der letzten Jahre von Bundesminister*innen und anderen Unionspolitiker*innen sowie Kirchenoberen. Dieser Marsch für Intoleranz hat beispielsweise auch 2010 organisatorische Unterstützung der Katholischen Kirche in Berlin erhalten. mehr lesen

Meist schau ich in die Röhre

RöhrenfernseherWenn mensch sich länger mit Genderfragen und Feminismus beschäftigt, dann wird irgendwann alles völlig automatisch mit dieser Brille betrachtet – auch die vermeintliche Nebensächlichkeiten wie Filme oder Serien. Das heißt dann auch, dass Sexismus und Genderstereotype beim Fernsehen oder im Kino leider echt mächtig nerven.

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