Ich habe aufgehört zu träumen: über Erzieherinnen & fairen Lohn

„Und, was machst DU so?“ Früher oder später kommt sie, diese Frage. In einer Gesellschaft, in der du bist, was du arbeitest, musst du in den unterschiedlichsten Kontexten erklären, womit du dir den Lebensstil finanzierst, den du führst.

Oder vielleicht eher: Den du dir irgendwie aufrechtzuerhalten versuchst.

Denn: Ich werde Erzieherin.

Genau genommen werde ich Kindheitspädagogin, da ich mich für den Zugang ins Berufsfeld über ein Studium entschieden habe. Der blumige Begriff „Kindheitspädagog*in“ betont zwar unseren akademischen Status, ändert aber nichts daran, dass die von uns, die tatsächlich in Kindertagesstätten arbeiten wollen (Überraschung: es sind nicht viele!), genauso viel wie Erzieher*innen verdienen werden. Oder eben: Genauso wenig.

„Du studierst also Kita?“, werden meine beruflichen Erklärungsversuche oftmals verwirrt zusammengefasst. Genau das tue ich, schon das vierte Semester. Ob ich denn dann mehr verdienen würde ist meistens die nächste Frage. Und: Ob ich denn nicht lieber zum Jugendamt wolle, in die Frühförderung oder nicht doch noch Grundschullehrerin werden könnte? Nein, nein und nein. Danke der Nachfrage, aber: Nein. Hier geht es um: Das absolute Unverständnis, dass der Erzieher*innen-Job mehr ist als Basteln, Singen, Füttern, Windeln wechseln, Trösten. Hier geht es um: Den Kern des Problems, warum wir so viel weniger verdienen, als wir verdienen. Natürlich: Ich wechsele Windeln, ich klebe Einhornpflaster auf minimal blutende Wunden, ich male mit den Kindern Fingerfarbbilder, ich finde es inzwischen fast gar nicht mehr peinlich, vor der versammelten Elternschaft beim Sommerfest „Aramsamsam“ zu singen, schneide Gemüse in kindgerechte Häppchen und wiege Einjährige in den Schlaf – kurz: Ich kümmere mich wertschätzend um kleine Menschen und das sogar verdammt gerne. Aber: Ich tue das auch. 

Was heute den Beruf Erzieher*in ausmacht, sind aber noch viele weitere und wichtige Aspekte. Etwa, dass wir den Grundstein einer jeden Bildungsbiographie legen. Unzählige Studien belegen den Nutzen eines Krippen- und Kitabesuches. Ich habe mich lange dagegen gewehrt, einen Kitabesuch volkswirtschaftlich zu beleuchten, da ich Angst davor habe, dass Kindheit immer weiter verschult und instrumentalisiert wird, hege aber den vagen Verdacht, dass man mit Zahlen Geldgeber*innen noch am Ehesten abholen kann. Die Bertelsmann Stiftung legt in ihrer Studie „Volkswirtschaftlicher Nutzen von frühkindlicher Bildung in Deutschland“ aus dem Jahr 2008 nahe, dass sich jeder in frühe Bildung investierte Euro auf finanzieller Ebene mindestens dreimal so stark auszahlen wird. Was diese Investitionen für die Betreuungsqualität (mehr Geld = mehr und besser bezahltes und qualifiziertes Personal) und somit auch die Lebensqualität der Kinder bedeuten würde, möchte ich mir erst gar nicht ausmalen!

Besucht ein Kind eine Krippe, dann entstehen dadurch, statistisch gesehen, Kosten von 8.026 Euro. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind, das eine Krippe besucht, später auch ein Gymnasium besuchen wird, steigt von 36 auf 50 Prozent und aus höheren Bildungsabschlüssen und vermeintlich besseren Jobaussichten, ergibt sich für das Kind im Rahmen des Arbeitslebens ein Brutto-Mehreinkommen von 21.642 Euro. Also: So rein statistisch. Natürlich spielen da noch viele weitere Faktoren hinein, aber im Schnitt kann davon gesprochen werden, dass die volkswirtschaftlichen Nutzeffekte dreimal höher sind, als die Kosten für einen Krippenbesuch. Wer hierzu gerne mehr wissen möchte, dem lege ich das Lesen besagter Studie wärmstens ans Herz. Ich überlege, über dieses Thema meine Bachelorarbeit zu schreiben, denn eine fundierte Kenntnis über diese Zahlen gibt einem ungemein argumentatives Handwerkszeug mit auf den auf den Weg.

Was ebenfalls nicht vergessen werden darf: Wir haben qua Gesetz einen Bildungsauftrag. Wir „verwahren“ oder „bespielen“ Kinder nicht nur für acht Stunden, sondern legen Grundsteine für alles, was in der Schule und im Leben auf sie warten wird. Dem Sozialgesetzbuch können im VIII. Buch in Bezug auf Kinder- und Jugendhilfe in § 22 Grundsätze der Förderung entnommen werden, die darlegen, wie Kinder in Kitas gefördert und begleitet werden sollen. Wir sollen unter anderem „die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern“ sowie „die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen“ und „den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können“. Knackig auch dieser Absatz: „Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Er schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren und seine ethnische Herkunft berücksichtigen.“ Wart ihr schonmal zu zweit mit 25 Kindern turnen? Habt ihr schonmal alleine 9 Kinder unter 3 Jahren in einem Raum beaufsichtigt? Habt ihr schonmal mit einem Fuß im Waschraum stehend versucht, ein Kind mit eingekoteter Hose beim Säubern und Umziehen zu unterstützen, während ihr für die restlichen 19 Kinder die Aufsichtspflicht hattet? Solltet ihr schon einmal für unzählige Kinder Portfolio-Ordner führen, Entwicklungsdokumentationen schreiben, Elterngespräche vor- und nachbereiten? Nein? Dann sage ich euch eines: So wie wir aktuell arbeiten, werden wir diesem Bildungsauftrag nicht gerecht. Wir können unseren Job noch so sehr lieben und noch so gut pädagogisch ausgebildet sein (was wir oftmals gar nicht sind, denn es wird immer schwieriger, Fachkräfte für den Elementarbereich zu generieren), aber unter diesen Bedingungen können wir unsere persönlichen Ressourcen nicht ausnutzen. Im Gegenteil: Sie verkümmern wie eine Orchidee im Kellerverschlag.

Die meisten, selbst die ohne Kinder, werden mitbekommen haben, dass Erzieher*innen in den letzten Wochen vermehrt und immer wieder streiken. Das Thema ist groß in den Medien wie nie. Zahlreiche Artikel und Fernsehberichte beleuchten den Alltag in Kitas, berichten von gestiegenen Anforderungen und einer absolut unverhältnismäßigen Bezahlung. In Interviews sind sich willkürlich auf der Straße befragte Menschen einig: Wir sollten mehr Geld verdienen. Mehr Geld, das unsere Arbeit wertschätzt, das im Verhältnis zu manch einem Manager*innen-Gehalt nur ein Fitzelchen weniger erbärmlich wirkt, ein Gehalt, das es uns ermöglicht, eigene Kinder davon zu ernähren. Wir sollten mehr Geld verdienen, da sind sich die meisten sehr einig.

Doch warum tun wir das eigentlich nicht?

Weil wir nichts erwirtschaften.

Punkt.

Wir sind kein Konzern, kein Betrieb.

Wir gehen aus keinem Kalenderjahr mit Gewinn heraus.

Eine gute Kita ist eine, die mit +/- 0 das Jahr abschließt.

Dass wir etwas absolut versäumen zu „erwirtschaften“, wollen die Politiker*innen nicht sehen: Gelingende Bildungsbiographien und damit einhergehend mutmaßlich glücklichere und zufriedenere Kinder.

Ich arbeite seit dem ersten Semester parallel zum Studium in verschiedenen Kitas und Krippen und habe das „Glück“, dafür sogar Geld zu bekommen. Leider basieren meine Stellen oftmals aber auf katastrophalen Zuständen: Abgesprungene Anerkennungsjahrpraktikant*innen etwa, die den psychischen Belastungen nicht standgehalten haben, und immer wieder befristete Verträge, da nur zeitweilig mehr Arbeitsstunden zur Verfügung stehen. Dies ergibt sich zumeist daraus, dass für Kinder mit gewissen Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen immer wieder neu Anträge auf Integrationsstunden gestellt werden und somit nur für einen gewissen Zeitraum Personal eingestellt werden kann. Dieses Personal sollte in der Theorie dann eigentlich speziell mit dem Kind arbeiten, für das die Integrationsstunden bestehen. Faktisch ersetzt man ganz oft regulär eine*n Kolleg*in im Gruppendienst und ist für bis zu 25 Kinder (mit-)verantwortlich. An Tagen, an denen mal niemand erkrankt ist, keiner auf Fortbildung ist und auch niemand wegen Projekten außerhalb der Gruppe zu tun hat, wird der Personalschlüssel durch Integrationskräfte minimal verbessert. Also: Nie.

Gerade außerhalb der Ballungsräume sind die meisten Anstellungen befristet, oftmals auch in Form von Elternzeitvertretungen. Viele Kolleginnen mit eigenen Kindern arbeiten in Teilzeit, was spätere Rentenauszahlungen noch prekärer macht. Wenn man nur die Hälfte von So-ziemlich-fast-Nichts verdient, steht da nämlich eine ziemlich kleine Summe am Ende des Monats auf dem Kontoauszug. In den Ballungsräumen gibt es hingegen viele Jobs und aus der Not heraus schon fast headhunterähnliche Versuche, Erzieher*innen zu werben: Ich war mal auf einer Veranstaltung, auf der uns ein Träger in einem schicken Hochhaus mit Blick über die Stadt einen Informationsvortrag hielt, ein riesiges Buffet auffuhr, uns mit Bussen zu verschiedenen Einrichtungen karrte und dann den Tag mit einer Abenteuerstadtführung und Karaoke & Cocktails schloss… Dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier die Lebenshaltungskosten und besonders die Mieten so astronomisch hoch sind, dass so ein Job für Erzieher*innen in der Regel nicht dauerhaft attraktiv ist.

„Wenn ich auch nur eine einzige düstere Kindheit erhellen konnte, bin ich zufrieden“, sagte schon die kluge und absolut weitsichtige Astrid Lindgren. Dieser Gedanke hat mich dazu angetrieben, Erzieherin werden zu wollen und ich wurde darin bestärkt, als ich eine Weile in einem Problemviertel gearbeitet habe, obwohl ich dort auch viele Negativerfahrungen gemacht habe. Ich wurde von Kindern gebissen, getreten und geschlagen. Einmal hat sogar eines einen Plastikfernseher nach mir geworfen. Ich wurde von Eltern behandelt, als wäre ich Servicepersonal. Ich habe mitbekommen, wie Eltern ihr eigenes Kind als “Arschlochkind” bezeichneten, wie Eltern sagten, es gebe kein Problem, weder zu Hause, noch mit dem Kind, auch wenn dieses mit fast 3 Jahren immer noch kein Wort spricht. Ich habe dezent Frühstücksbrote mit Hundehaaren gegen kitaeigenes Essen ausgetauscht. Ich nehme all das mit nach Hause, obwohl ich schon so wenig Geld für die Zeit bekomme, die ich tatsächlich in der Einrichtung und mit den Kindern verbringe. Ich nehme mit nach Hause, in wie vielen Familien das Jugendamt beteiligt ist, wie viele Kinder einem Aufwachsen in komplizierten, zerrütteten, wenig wertschätzenden Familien ausgesetzt sind. Wie viele Kinder nicht genug geliebt werden können. Welche persönlichen Dramen wir zwischen 7 Uhr 30 und 16 Uhr 30 – und darüber hinaus – aufzufangen oder zumindest abzufedern versuchen.

Aber ich nehme auch die andere Seite mit nach Hause. Ich nehme auch mit nach Hause, wie Y. (2), der kein einziges Wort Deutsch sprach, als er zu uns kam, jeden Tag mehr aufblüht, wie er “Ja” und “Nein” sagt, Tierstimmen imitiert, wie er zum ersten Mal etwas sagt, das wie “Dankeschön” klingt, als ich ihm Wasser einschütte, wie er, als alle Mama rufen, plötzlich “Anne!” ruft, was deutlich macht: Er versteht. Ich nehme mit nach Hause, wie L. (gerade 2) quer über den Tisch mit mir flirtet, mit den Augenbrauen wackelt, wie er sturköpfig zehn Minuten gegen meinen Versuch, ihm Gemüse anzubieten, ankämpft und mich dann gewinnen lässt und mich trotz dieser Grabenkämpfe fünf Minuten später wieder anstrahlt. Wie M. (2), die die ersten zwei Wochen nach der Eingewöhnung nur geschrien und getobt hat, vorfreudig “SPIELPLATZ!” durch die ganze Kita krakeelt und fast immer guter Dinge ist, waghalsig Klettergerüste in Angriff nimmt, plötzlich ganze Sätze spricht, übt, meinen Namen zu sagen. Wie K. (1) die andere Kinder anrabaukt, obwohl sie die Kleinste und Neuste ist und die Größeren ihr Welpenschutz gewähren, manchmal gar nicht glauben können, dass die Kleine in dem absurden Marienkäferkleidchen da so kräftig ist. Wie L. (2) in wunderschöner Stimme und klaren Worten mit mir spricht, als wir ganz alleine miteinander sind, nach dem Mittagsschlaf, ihrem zweiten in der Kita, aus dem sie weinend aufgewacht ist und mir in der Mittagspause Gesellschaft leistet, und wir einander erklären, welche Tiere wir auf der Kita-Ikea-Bettwäsche sehen. Ich nehme nicht nur den Sandkastensand in meinen Schuhen mit nach Hause oder die gelegentlichen Rückenschmerzen, ich nehme all diese Kinder mit nach Hause, ihre Biographien, Momente mit ihnen, ihr Lachen und ihr Weinen, die ganzen Höhen und Tiefen, die wir miteinander erleben und manchmal, so bilde ich mir ein, durch meine Unterstützung ansatzweise meistern. Wegen dieser Momente kann ich mir keinen anderen Job vorstellen, auch wenn das Gehaltsniveau da bleibt, wo es ist: Im Keller.

Ich kenne Kolleg*innen, die neben der Arbeit noch kellnern. Auf Hochzeiten fotografieren. Selbstgenähtes im Internet vertreiben. Ich las Artikel über Erzieher*innen, die abends noch putzen oder als Komparsen in RTL-Nachmittagssendungen mitspielen, um neben der Miete auch noch Essen, die Klassenfahrten ihrer Kinder und hin und wieder mal einen Ausflug zu irgendeinem dreißig Kilometer entfernten See bezahlen zu können. Auch ich, obwohl ich gerade erst einen halben Fuß ins Berufsfeld gesetzt habe, denke darüber nach, wodurch ich mir meinen Falafeldöner, mein mobiles Internet und mein warmes Bett auch im Alter noch sichern kann. Im Mai fange ich eine Weiterbildung zur Familienbegleitung bei der Gesellschaft für Geburtshilfe an, um Elternkurse geben zu können. Ein zweites Standbein gibt mir zumindest ein wenig Sicherheit in unsicheren Zeiten, selbst wenn diese Sicherheit nur in meinem Kopf existiert.

Ich habe schon lange aufgehört, von einer fairen Bezahlung zu träumen, denn im Vergleich ist das  vermutlich so ziemlich keine Bezahlung, die uns jemals angeboten werden wird, was sich wunderbar an diesem Tweet des ZDFs zeigt:

Allgemein habe ich aufgehört zu träumen. Was ich jetzt tue ist streiten. Ich streite für eine bessere Bezahlung für diesen genauso tollen wie wichtigen Job. Dieser Artikel darf als Anfang verstanden und gerne massiv geteilt werden.

Ein Paar Worte über...

Alexandra Pater
Alexandra Pater

Gärtnert Kinder. Liebt Konfetti, Einhörner, Glitzer – und kann trotzdem verflucht gut rückwärts einparken. Sucht ihr persönliches Bullerbü und schreibt deswegen seit 2001 erzürnt Dinge ins Internet.

4 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar
  • Ich ziehe jeden Tag den Hut vor unserer Kita und vor den Erzieherinnen dort. Sie sind alle sehr freundlich und kompetent und ich habe höchsten Respekt vor ihrer Arbeit. Ich wünsche mir, dass alles, was mit Kindern und Familien zu tun hat, in unserem Land sowohl finanziell als auch ideell mehr gefördert wird. Danke für diesen Beitrag!

    • Hallo Alexandra,
      du sprichst mir aus der Seele, aus dem Herzen, aus fast jeder Faser meines durch Mini-Stühle und -Tische sowie dem vielen Bücken, Beugen, Heben und dank des Kniegangs mit über 50 Jahren geschundenen Körpers!!!!
      Diese so wichtige und wertvolle Arbeit, die wir Frühpädagogen leisten, wird so wenig wert geschätzt. Trotz historischer Ableitung und klammer Finanzlage der Kommunen, die die Hauptkosten der Bildung, Betreuung und Versorgung der Kinder von 0 – 6 Jahren, trägt, ist es beschämend, wie die Bezahlung (= materielle Wertschätzung) trotz aller Fakten und Kenntnisse über die Bedeutung immer noch aussieht. Die Kosten refinanzieren sich ja nicht erst dann, wenn das Kind selbst erwerbstätig wird. Wir als pädagogische Fachkräfte sorgen ja auch JETZT schon dafür, dass beide Elternteile + die Pädagogin erwerbstätig sein können, und die Einnahmen bei den Steuern und in Sozialversicherungskassen sprudeln ja auch ganz gut. Seit Ewigkeiten hören wir trotzdem immer wieder, dass kein Geld da ist.
      Das geht nicht mehr lange gut, sehr geehrte Herrschaften. Denn zu der im Verhältnis der Anforderungen und Aufgaben schlechten Entlohnungen kommen ja noch die miesen Arbeitsbedingungen dazu; eben, weil zu wenig Personal da ist und mittlerweile findet sich auch kaum noch welches….
      Es gäbe noch einiges hinzuzufügen, aber wundern sollte sich bitte keine/r, wenn die Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen den mickrigen Schlichterspruch – siehe Verdi und GEW-Webseiten sowie die Kampagne Soziale Berufe aufwerten – nicht akzeptieren und nach den Sommerferien wieder streiken – bis es dann hoffentlich ALLE kapieren, dass man die Sozial- und Erziehungsberufe (einschliesslich Kranken- und Alter*Pflegerinnen ENDLICH ANSTÄNDIG bezahlen und behandeln MUSS!
      Wenn nicht, sehe ich den sozialen Frieden in unserem Lande in grosser Gefahr.

  • Ich finde den Text sehr gut, vielen Dank dafür!

    Zu dem Absatz über Statistik möchte ich allerdings anmerken, dass Korrelation keine Kausalität impliziert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2014 Grün-ist-Lila. Impressum & Datenschutz