Archiv - Oktober 2014

Ein Baby mit meinem besten Freund

„Und wenn man sich für das Leben interessiert“, sagte Hans Castorp, „so interessiert man sich namentlich für den Tod. Tut man das nicht?“, schreibt Thomas Mann im Zauberberg. Bei mir ist es oft eher umgekehrt, habe ich den Eindruck: Mich beschäftigt der Tod und deswegen muss ich mich auch mit dem Leben beschäftigen. Aber ich will hier gar nicht über den Tod schreiben, sondern über das Leben – warum? Weil sich irgendwas in mir ein Kind wünscht und zwar so sehr, dass ich sogar ohne einen Partner zu haben, ein Kind bekommen werde: Leben, das in mir heranwächst. Ich habe das Glück, dass mein bester schwuler Freund auch einen großen Kinderwunsch hat und wir uns somit entschieden haben, gemeinsam ein Kind zu bekommen.

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Die Hälfte der Macht – auch den Mädchen

Zum Dritten Internationalen Mädchentag am 11. Oktober 2014

Mädchen sind anders – Jungs auch? Zumindest werden Mädchen bis heute weltweit benachteiligt. Seit 2012 gibt es deshalb den internationalen Mädchentag der Vereinten Nationen. Man hat erkannt, dass explizite Mädchenpolitik ein wichtiger Baustein ist, um die Milleniumsziele und eine weltweite Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen zu erreichen. Allem voran ist Bildungspolitik gleich Mädchenpolitik, denn in vielen Ländern dieser Welt ist die Alphabetisierungsrate von Frauen und Mädchen wesentlich geringer, als die von Männern. Frauen gehen kürzer zur Schule und leisten in viel höherem Maße ab dem Kindesalter unentgeltliche Care-Arbeit. Die Folge sind eine schlechtere wirtschaftliche Stellung und das Fehlen von Wissen und Ressourcen für Empowerment.

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Netzfundstücke September

Was hat die Grün ist Lila Autor*innen diesen Monat erfreut, begeistert, genervt? Welches Video hat uns zum Lachen gebracht, welcher Text zum nachdenken? Hier findet ihr unsere liebsten feministischen Netzfundstücke des Monats.

Zwei Offline-Lesetipps vorweg: Im September sind zwei Bücher erschienen, einmal eins, auf das ich mich schon vorgefreut habe, nämlich Anne Wizoreks “Weil ein #aufschrei nicht reicht”. Ausserdem hat Mary Scherpe ein Buch über ihren Stalker veröffentlicht. Warum sie das gemacht hat, und warum die Gesetze gegen Stalking nicht ausreichen, könnt ihr in diesem Interview erfahren.

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