Wir müssen mal reden.

Über Feminismus. Unsere Rechte. In jedem Lebensbereich.
Und du bist kein_e Zuschauer_in. Du spielst die Hauptrolle.
Denn es geht hier um dein Leben. Deine Gesellschaft.

Besonders schutzbedürftige Geflüchtete in Berlin: Ein Interview mit Claudia da Silva

Es ist ein herrlicher Frühlingstag in Berlin und ich radle zum Marie-Schlei-Haus. Dort treffe ich mich mit Claudia da Silva, der Leiterin des „AWO Refugiums für besonders schutzbedürftige Geflüchtete“. Ich werde vom Vogelgezwitscher und den blühenden Blumen des kleinen Gartens empfangen. Noch viel mehr aber schaffen die Bewohner*innen sowie die Mitarbeiter*innen des Hauses eine Atmosphäre, in der sie mich derart herzlich aufnehmen, dass ich mich am Ende nur schweren Herzens verabschieden werden kann. Bei Kaffee und Erdbeeren, erzählt mir Claudia da Silva, die eben noch mit den Kindern des Hauses neue Blumen gepflanzt hat, vom Schicksal der Bewohner*innen, vom kleinen Glück im Alltag und vom täglichen Kampf mit der Bürokratie.

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Vor 25 Jahren habe ich abgetrieben

Bericht über einen Schwangerschaftsabbruch

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Es geht auch darum Glück zu schenken, nicht einfach nur Leben, findet unsere anonyme Gastautorin.

 

Ich hatte gerade mein Studium abgebrochen und eine körperbetonte Ausbildung angefangen. Ich wollte endlich auf eigenen Füßen stehen, selber Geld verdienen. Und plötzlich schwanger, das geht ja alles gar nicht zusammen. Mist, dachte ich, du hast einen Fehler gemacht. Bis mein damaliger Freund meinte: Nein, wir! Zwar liebte ich ihn – nicht nur für diese Aussage -, konnte ihn mir aber nicht als Vater vorstellen, da er einfach unzuverlässig war. Ich selbst wusste, dass ich Kinder liebe und selbst mal welche haben wollte – aber nicht jetzt. Schwanger sein fühlte sich damals einfach falsch an.

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Seitdem geht es mir gut

Bericht über einen Schwangerschaftsabbruch

Abtreibungsgegner behaupten oft, Menschen gehe es immer schlecht nach einer Abtreibung. Das muss nicht so sein, zeigt auch ein Bericht unserer Gastautorin Theresa Lehmann.

 

Der Test zeigte zwei Striche an und ich beobachtete diese erstmal ungläubig. Es blieb still. Ich ging erstmal duschen. Zwei Striche. Schwanger. Ich wusste, was zutun war. Abtreibung. Eine Befremdung gegenüber meinem Körper beschlich mich. Der gehört nur mir. Was jetzt passieren würde, wusste ich schon lange bevor ich mit dieser Situation konfrontiert wurde. Ich wollte keine Kinder. Nicht jetzt, während dem Studium, vielleicht nie.

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Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht. Keep your Morality out of my Vagina.

Ja, zugegebenermaßen sind gerade keine rosigen Zeiten – AfD, „Besorgte Eltern“, „Demo für Alle“ und nicht zuletzt die so genannten „Lebensschützer*innen“ – machen uns das Leben nicht gerade schöner. Gemeinsam ziehen sie an einem Strang, den ich hier mal Rollback nenne. Allen, die nicht mit ihnen die Uhr zurückdrehen wollen, attestieren sie die Diagnose „Genderwahn“. Nächsten Samstag am 17. September ist es wieder soweit. Christliche Fundis und alle, die sich ihren absurden Forderungen anschließen, versammeln sich zu ihrem Schweigemarsch in Berlin. Hier demonstrieren sie gegen das Recht auf einen legalen Schwangerschaftsabbruch. Wir halten dagegen, denn sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht.

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XY ungelöst

Eine kleine Geschichte von der Doppel-X-Homolobby

Sex in dem keine Männer vorkommen, wird ja eher unterschätzt. Dabei haben ziemlich viele Frauen, Sex bei dem kein Mann stört. Also jedenfalls schon mal die geschätzten 10 Prozent der Lesben, die kein Problem mit dem bösen L-Wort haben und dann die, die Frauen lieben, aber es lieber irgendwie anders nennen, ohne das böse Wort. Und die, die finden, dass sie kein Etikett brauchen, dass ihre Persönlichkeit nicht auf ein Wort eingedampft werden kann und dass sie generell nicht nur auf Bettgeschichten reduziert werden wollen.

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